heiße Quellen
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Re: heiße Quellen
von Monique am 21.05.2015 17:39Mit einem Mal lies der Schmerz in meinem Kopf nach, ein Glück dachte ich mir. Schnell rappelte ich mich wieder auf, nun durfte ich keine Zeit verlieren. Ohne noch einen Blick auf ihn und meinem grellen Lichball zu werfen nahm ich meine Beine in die Hand und verschwand in den tiefen dunklen Wald. So lief ich eine ganze Zeit bis ich sicher sein konnte, genug abstand zwischen uns beiden gebracht zu haben. Erschöpft lies ich mich an einen Baum sinken um etwas durch atmen zu können. Langsam wischte ich mir das Blut von meiner Nase und sah wieder auf. Ich lief weiter um noch mehr Abstand zu gewinnen, eines war mir klar so schnell würde ich nicht mehr an diesen Ort gehen, schon gar nicht alleine.
( Danke fürs Play ;). Bis vielleicht ein nächstes mal )

Re: heiße Quellen
von Azazael am 21.05.2015 17:24Ihr Lichtblitz überraschte mich und traf mich von daher völlig unvorbereitet. Schützend hielt ich mir die Hände vor den Augen und wandte mich von dem Mädchen ab.
Als ich schließlich meine Augen langsam öffnete, erblickte ich helle Lichtblitze die vor meinen Augen tanzten und mir die Sicht raubten. Erneut kniff ich die Augen zusammen und rieb mir mit den Handballen darüber
Das war wirklich raffiniert von der Kleinen gewesen, musste ich anerkennend eingestehen.



Der Feind meines Feindes ist trotzdem noch mein Feind
Re: heiße Quellen
von Monique am 20.05.2015 21:55Da ist man einmal nett und wie wird es einem Gedankt? Fragte ich mich und spürte einen Druck auf meiem Gehirn. Mit schmerzverzertem Gesicht hielt ich meine Hände an den Kopf und sank auf die Knie. Das er ein Engel war wusste ich ja nun konnte ich mit Sicherheit sagen, dass es sich um einen Todesengel handelte. Langsa spürte ich wie Blut aus meiner Nase floss, ich wollte noch nicht sterben, nie in meinem Leben hatte ich etwas verbotenes getan dachte ich mir. Ich versuchte den Schmerz aus zublenden, gleichter gesagt als getan. Dennoch gelanges mir, immer noch hielt ich meine Hände an meinen Kopf, konzentriete mich auf meine Magie und schickte ein grell weißes Lich direkt vor ihn. Mein Ziel war es ihn zu blenden und ihn somit abzulenken, dass ich Zeit hatte zu verschwinden. Hoffentlich ging mein Plan auf.

Re: heiße Quellen
von Azazael am 20.05.2015 21:47Als sie einen Schritt zurückwich merkte ich, das sie verstanden hatte. Lächelnd blieb ich stehen und sah sie schweigend an.
"Du bist ein Kluges Kind, Monique." sagte ich anerkennend und nahm noch einmal die Kapuze ab. Es kam mir gerecht vor, ihr offen ins Gesicht zu sehen.
"Ich bedauere, was ich tun muss....Ja, das tue ich wirklich." sprach ich traurig weiter. Sie war Freundlich und Gütig gewesen und hatte mir geduldig zugehört. Doch sie wusste mittlerweile zu viel. Vor allem von mir.
Langsam ließ ich meine Macht auf sie übergehen und begann druck auf ihr Gehirn auszuführen. Da ich ein Todesengel war, war Körperkontackt dafür nicht von nöten.
"Es tut mir sehr Leid, Monique." flüsterte ich leise, als Blut aus ihrer Nase lief.



Der Feind meines Feindes ist trotzdem noch mein Feind
Re: heiße Quellen
von Caprice am 20.05.2015 21:38Monique
Ich sah ihn weiter an und hörte ihm zu. Der Herr war tod.... sagte er kurz sah ich zu Boden. Er wurde also umgebracht, fügte ich in meinem Kopf zusammen. Aber seine Idee weit weg von den Engeln zu leben hörte sich für ihn nach einem guten Plan an, vielleicht würde er so seinen verdienten Frieden bekommen. Seine Aussage hingegen dass er jede Supr die zu ihm führen könnte verschwinden lassen wollte, geviel mir hin gegen so gar nicht. Also hatte mich mein Gefühl mal wieder nicht belogen, ich hätte gehen sollen, als ich noch eine Chance dazu gehabt hatte. Nun war ich doch ganz froh vorher mein Lich gelöscht zu haben, so hatte ich nun wieder genug Kraft und Energie ein hell strahlendes Lich aufleuchten zu lassen falls es später von Nöten war. Als er langsam auf mich zu ging machte ich einen Schritt nach hinten, da ich schon öfter in diesen Gebieten unterwegs war wusste ich dass hinter mir erst einmal kein Hinderniss stehen würde, so konnte ich im Fall der Fälle problemlos verschwinden. Falls er mir keinen Strich durch die Rechnung machte.
( Sorry hab mich vertan ;) )

Je tiefer wir über uns nachdenken, desto weniger wissen wir, wer wir sind.
Re: heiße Quellen
von Azazael am 20.05.2015 21:27Schließlich neigte ich wieder den Kopf und sah sie an.
"Doch nun spielt es wohl keine Rolle mehr. Der Herr ist Tod, gefällt von seiner eigenen Brut und ich bin endlich wieder frei. Und ich werde mit davor hüten, diese geflügelten Bastarde auf mich Aufmerksam zu machen." sprach ich weiter und grinste.
"Nein...Ich werde mir ein hübsches, kleines Land suchen. Eines, wo es weder Engel noch andere Kreaturen gibt und dort mein Haus bauen....Und bis dahin werde ich jede einzelne Spur, die zu mir führen könnte, verschwinden lassen."
Schweigend betrachtete ich sie. Dies würde auch sie beinhalten.
Langsam ging ich wieder auf sie zu.....



Der Feind meines Feindes ist trotzdem noch mein Feind
Re: heiße Quellen
von Monique am 20.05.2015 21:18Okay, dass waren wohl die falschen Worte die ich gewählt hatte, aber gesagt ist gesagt ändern konnte ich es nun auch nicht mehr. Ich hörte zu, versuchte dabei nicht all zu interessiert und neugierig aus zu sehen, ich glaubte dies würde ihn noch mehr verärgen, als es eh schon der Fall war. Immer noch wurde ich das Gefühl nicht los, dass ich vielleicht doch lieber so schnell wie möglich gehen wollte, aber seine Erzählung hielt mich mal wieder gefangen. Bei jedem seiner Worte wurden meine Augen größer, ich konnte nun gut verstehen, warum er so gegen die Engel wetterte. Wenn mir solch Graußamkeiten wiederfahren worden wären und dies von meines gleichen würde ich mit Sicherheit auch kein gutes Haar an diese auslassen.

Re: heiße Quellen
von Azazael am 20.05.2015 21:06Eine gute Zuhörerin?" fragte ich mit leichter belustigung. Ich konnte ihr die Neugierde ansehen. Und ich war bereits soweit gegangen, da spielten die letzten Worte auch keine Rolle mehr....
"Sie sperrten mich ein." erklärte ich ihr mit Emotionsloser Stimme. "Viele Jahre lang wurde ich in einen ihrer kalten, dunklen Verliß eingeschlossen. und dass nur, weil ich es wagte von einem besseren Ort zu träumen....Ihr...König ließ mich foltern und verhöhnen. Zeigte mir jeden Tag aufs neue, wie wenig ich doch in den Augen meiner Brüder wert war...." wütend ballte ich die Hand zur faust während der Baum hinter mir zu verdorren begann.
"Ich flehte, weißt du...Nicht von Anfang an. Nein, zu beginn meiner Haft Schrie und Tobte ich und Verfluchte den Herrscher und alle jene, die mit ihm waren....Doch er lachte nur und setzte die Schemrzen frei....." kurz holte ich tief Luft und blickte dann zu Boden.
"Doch am Ende flehte ich. Nicht um Freiheit oder um Gnade. Nein, ich flehte um den Tod...Doch er verwehrte ihn mir."



Der Feind meines Feindes ist trotzdem noch mein Feind
Re: heiße Quellen
von Monique am 20.05.2015 20:53Ich wusste zwar nicht, ob er mir meine Worte glaubte. Aber dies war mir im Moment egal, denn ich wusste dass ich die Warheit sprach so lang dies so war machte ich mir keine Sorgen. Mir brannte die Frage auf der Zunge, warum es nun nicht mehr so war, lies es aber sein. Ich wollte nicht seinen Zorn auf mir spüren, dies würde nicht gut enden. Natürlich interresierte es mich brennend warum er so gegen die Engel hetzte, aber wenn ich jetzt sofort ja sagen würde, kam ich wie ein neugieriges kleines Mädchen vor. Ich musste anders vorgehen.
"Ihr müsst es mir nicht sagen wenn Ihr nicht wollt. Aber ich bin eine gute Zuhörerin," sagte ich daher und schenkte ihm ein leichtes Lächeln.

Re: heiße Quellen
von Azazael am 20.05.2015 20:46Schweigend betrachtete ich ihr Gesicht. Es war kaum eine Regung darauf zu sehen. Kein Erschrecken und keine Ekel.
"Ja, einst war in mir viel Güte..." stimmte ich nach ihren Worten zu und berührte sanft mit der bahandschuhten Hand ihr Gesicht.
"Doch das ist schon sehr lange her..." gestand ich und ließ die Hand wieder sinken. Langsam ging ich ein paar Schritte zurück und setzte meine Kapuze wieder auf. Ich konnte ihren Blick nicht ertragen.
"Wollt ihr die Warheit wissen?" fragte ich sie schließlich wieder mit kalter Stimme.
"Wollt ihr wissen, warum ich meine ach so wundervollen, reinen und wunderschönen Engel so sehr verachte?"



Der Feind meines Feindes ist trotzdem noch mein Feind




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