Herberge

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Duncan

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Reisender Neutral

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Re: Herberge

from Duncan on 12/17/2014 09:10 PM

Als der Trottel sich endlich gedrollt hatte wandte sich die Zofe mir zu und bedankte sich freundlich bei mir. Ich bemerkte ihre Versuche unter meiner Kapuze zu schauen und senkte den Kopf etwas. Sie hatte genug Aufregung für einen Abend gehabt.
"Es gibt nichts, wofür ihr euch bedanken müsst, Miss." sagte ich leise und kramte aus meinem Geldbeutel die letzen Münzen hervor und gab sie der Schankmaid.
"Für deine Mühen."
sagte ich freundlich und blickte auf das junge Ding herunter. In ihren Augen konnte ich noch immer die Angst sehen.
Schnell nahm sie meine Münzen und sah zu, das sie sich aus meiner Reichweite brachte.
"Ihr solltet vorsichtiger sein, Mylady. Man weiß nie, welch üble Kreaturen die Nacht ausspuckt."
sagte ich an der Zofe gewand

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Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
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Cynthia

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Re: Herberge

from Cynthia on 12/17/2014 09:01 PM

Mit meinem Handgelenk wischte ich nur das Blut von der Nase weg und konnte garnicht schnell genug reagieren als er erneut ausholte und kniff nur die Augen zusammen
Aber anstatt einen weiteren Schlag im Gesicht zu spüren hörte ich nur das Knacken von Knochen und das Fluchen des Mannes
Ich öffnete wieder die Augen und sah den Mann mit dem ich vorhin Blicke tauschte und ich konnte meinen verwunderten Ausdruck im Gesicht nicht verstecken
Der betrunkene Mann entschuldigte sich bei der Schankmaid und mir und verschwand dann eilig als würde ein Wolf ihn jagen
Ich blickte wieder zu dem Mann dessen Gesicht nicht erkennen konnte
Es mir etwas unangenehm war das ich gleich so einen Streit angezettelt habe
"Ich danke euch "
sagte ich schließlich und hielt etwas inne da sie ja nicht seinen Namen wusste und lächelte ein wenig dabei versuchte ich etwas unter seine Kapuze zu linsen  

  

"The Gods make foolish girls, so they have something to play with."

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Duncan

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Re: Herberge

from Duncan on 12/17/2014 08:53 PM

Die Zofe erhob sich nach einer Weile und wollte die Taverne wohl verlassen.
Doch auf halben Weg wandte sie sich einem albernen Geplenkel zwischen der Maid und ihren Gästen zu und tat einen schweren Fehler. Sie mischte sich ein.
Ich musste gestehen, ihren Spruch, den sie so einem Besoffenen Trottel eindrückte fand ich ganz amüssant, aber dafür bezahlte sie schwer.
bis in meinem hinteren Winkel konnte ich den Schlag hören, der ihr hübsches Gesicht traf.
//Das war es wohl, mit meinem schönen Abend// dachte ich seufzend und erhob mich.
Gerade als der Fremde erneut seine Hand hob, um sie zu schlagen, packte ich sein Handgelenk.
"Immer ruhig bleiben, mein Freund. Wir wollen doch nicht, das jemand zu Schaden kommt." sagte ich mit ruhiger Stimme und drückte sein Handgelenk so fest, das man es laut und deutlich knirschen hören konnte.
Die Beleidigungen, die er darauf hin ausstieß ignorierte ich geduldig und trat noch einen Schritt näher an ihn heran.
"Ich bin mir sicher, hierbei handelt es sich nur um ein Missverstännis, nicht wahr mein Freund?" fragte ich ihn leise dorhend und sah mit meinen schwarzen Augen auf ihn hinab. Wie erwartet bekam der kleine Narr es mit der Angst zu tun und nickte eifrig. In diesem Stadium hätte er alles getan, was ich von ihm verlangte.
"Und jetzt entschludigst du dich bei den beiden Damen und verschwindest."

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Cynthia

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Re: Herberge

from Cynthia on 12/17/2014 08:42 PM

Ich wante meinen Blick wieder ab schließlich wollte ich ihm auch nicht beim essen zusehen
Ich betrachtete selbst die neuen Gäste und war teils auch ein wenig verwundert was sich abends für ein Pack hier rum trieb 
Einer Weile lang sah ich der Schankmaid hinterher, sie wirkte unsicher und ähnlich und ich fragte mich wieso und hob nur eine Augenbraue
//Armes Ding ...noch so jung //
dachte ich nur und beschloss langsam zu gehen und zog wieder meinen Umhang an als ich dann schließlich sah wie die Schankmaid  mehrmals einen dummen Anmachspruch von betrunkenen anhören musste und sie auch ab und zu angepackt wird und sofort auf das Pack zugeht, das Mädchen am Handgelenk packt und hinter sich zieh und sie wieder arbeiten schickt und einer von  betrunkenen Männern nur angrinst
"Das Gold das ihr hier ausgebt könntet ihr doch lieber für eine Hure ausgeben wenn ihr nach  Vergnügen sucht"
*der Betrunkene darauf verärgert aufsteht und sich sofort eine einfang*
//Wenn er wüsste .. das wäre sein Todesurteil//
dachte ich wütend und mir Blut aus der Nase lief und ein kleiner Blitz durch ihre Hände zuckt sich aber wieder beherrsch*
//Nein nicht hier .. //
 

  

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Duncan

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Re: Herberge

from Duncan on 12/17/2014 08:27 PM

Endlich kam die Schankmaid mit meinem Essen und meinem Bier. Fast schon ängstlich stellte sie mir meine Bestellung vor die Nase und floh quasi aus meiner Reichweite.
Als ob ich intresse an einer so mageren kleinen Ganz haben würde.
Kopfschüttelnd brach ich mein Brot und tunkte es in die dünne Brühe, die sie hier als Suppe verkauften.
//Was für eine Geldverschwendung!//
dachte ich bitter und nahm einen Bissen. Wenigstens gut Gewürzt war sie.
Erneut blickte ich zu der Zofe... oder was auch immer sie war. Immer wieder huschte ihr Blick zu mir und ich fragte mich warum.
Aufgrund, das ich meine Kapuze noch immer trug, konnte sie mein vernarbtes Gesicht wohl kaum anstarren und ansonsten wusste ich nicht, was so interessant an mir war.
Nach und nach füllte sich die Taverne und die neuen Gäste zogen meine Aufmerksamkeit auf sich. In Gedanken ging ich die Berufe der einzelnen Gäste durch. Ein Spiel, was mir schon öfter als ich zählen konnte den Hals rettete.

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Cynthia

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Re: Herberge

from Cynthia on 12/17/2014 08:16 PM

Als mir der Krug bier gebracht wird einen Schluck trinkt sofort das Gesicht verzieht und es wieder abstellt
//und das hat sich auch kaum verändert da muss ich wohl zugeben das mir der Wein doch lieber ist//
dachte ich mir aber bestellte mir dennoch keinen, schließlich war ich auch nicht dumm und lief mit meinem Vermögen rum
Ich sah wieder auf zu dem Mann in Rüstung rüber, ich hatte so ein Gefühl entwickelt wenn mich jemand anstarrte, diesmal schaute ich ihn ebenso genauer an da ich erst dachte es könnte einer von meinen Wachen sein vielleicht von den Neulingen die sie noch garnicht alle kannte
Aber wie ein Neuling der gerade erst das Schwert in die Hand genommen hatte sah er definitiv nicht aus und er trug auch keine Rüstung ihrer Wachen also schlug ich mir den Gedanken schnell wieder aus dem Kopf 
//Mir würde doch niemand jemanden zum hinterherspionieren schicken .. und selbst wenn mich jemand erkennt dann ist es nun mal so was mache ich mir solch einen Kopf? deswegen bin ich ja hier .. um mir mal keinen Kopf um Dinge zu machen// 
Ich lehnte mich zurück und ließ es mir etwas gut gehn, die Taverne war noch relativ leer was sich aber nach und nach ändert
 

  

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Duncan

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Re: Herberge

from Duncan on 12/17/2014 08:05 PM

Als sie sich einen Tisch in den Hintersten Winkel der Taverne wählte, schoss meine Augenbraue in die Höhe.
//Da scheint noch jemand wenig Lust auf Gesellschaft zu haben.//
Dann zog sie sich ihren Umhang aus und ich konnte sie zum ersten mal richtig erkennen.
Sie war schön.
Nicht so eine Lady-Like Ich -Putz-Mich-Heraus-Schönheit sonder wirklich Schön. So etwas sah man äußerst selten.
Das Kleid, was sie trug war eines, was ich von einer Zofe erwarten würde. Nicht Schäbig oder Schmutzig aber von keinem so feinen Stoff, was die Höher Gestellten gerne trugen. Und damit kannte ich mich recht gut aus. Schließlich hatte ich schon viel Blut für ihre Kriege vergossen.
Als sie den Blick hob und mich direkt ansah, spielte ich kurz mit dem Gedanken, zu ihr zu gehen.
Doch ich verwarf diesen Gedanken, als sie fast sofort wieder den Blick senkte.
Ich wäre wahrscheinlich das letzte, mit was sie gesehen werden wollte

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Cynthia

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Re: Herberge

from Cynthia on 12/17/2014 07:47 PM

Ohne lange stehen zu bleiben lief ich an einen Tisch in der Ecke an dem das Licht etwas gedämpft war und erst dann zog ich die Kapuze runter, es würde sie schon niemand erkennen so oft war ich dann auch nicht im Dorf geschweige denn hier
Ich zog meinen Umhang dann ganz aus und trug darunter Kleidung die ich mir von einer der Dienerinen geborgt hatte
Ich war auf keinen Fall hier nach Abenteuern oder um mich zu betrinken, ich wollte gelegentlich einen ruhigen und netten Abend
Ich sah schließlich auf und sah durch die Runde, dann bemerkte ich den Blick eines Mannes, ich erwiederte kurz den Blick und bekam ein komisches Gefühl, schließlich schaute ich zur Seite und bestellte mir ebenso einen Krug Bier 

  

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Duncan

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Re: Herberge

from Duncan on 12/17/2014 07:39 PM

Als die Schankmaid an mir vorbeiging, hielt ich ihn am Arm fest und bestellte Brot und Suppe und dazu einen großen Krug Bier.
Dann lies ich das verängstigte Mädchen wieder los.
Die Tür der Taverne ging erneut auf und eine Frau trat ein. Ihr Gesicht konnte ich durch die Kapuze ihres Umhanges nicht erkennen, doch war der Stoff von fein verarbeiteter Qualität, das mir die Worte Adel und Priviligiert förmlich entgegen sprangen.
Sicher, sie gab sich Mühe, ein anderes Bild von sich zu geben, doch war es klar zu erkennen, das dem so war.
Es war auch nichts Ungwöhnliches, das gelangweilte Ladys sich in Tavernen und weniger netter Absteigen einfanden, um ihren öden Alltag zu entfliehen.
//Sie sollten sich statt dessen freuen, das sie in ihren Häusern und Burgen sicher vor Dieben und Schlimmeren sind//
dachte ich verbittert und beobachtete die Dame weiter

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Cynthia

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Re: Herberge

from Cynthia on 12/17/2014 07:31 PM

Ich beschloss einen Abend lang mal meine königlichen Pflichten fallen zu lassen um mich ein wenig zu amüsieren 
Mit einem Umhang bekleidet dessen Haube ich aufziehe um nicht erkannt zu werden laufe ich durch das Dorf richtung Taverne
Meine Berater werden nicht sehr erfreut sein das ich weg bin und das ganz und gar ohne Schutz aber das war mir in diesem Moment gleichgültig es war schließlich nur ein Abend, als jüngeres Mädchen öfters in Tavernen rumgeschlichen ist und einfach die Atmospähre mochte 
Ich betrat schließlich die Taverne nahm dennoch meinen Umhang nicht ab, ich wollte keine gespielte Freundlichkeit nur weil ich eine Königin war
Ich sah mich um und nahm einen tiefen Atemzug, es roch nach Alkohol und Essen
//Es hat sich nach all den Jahren überhaupt nichts verändert//
dachte ich mit einem Lächeln im Gesicht 

  

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