Suche nach Beiträgen von Duncan
Erste Seite | « | 1 ... 18 | 19 | 20 | 21 | 22 ... 31 | » | Letzte
Die Suche lieferte 308 Ergebnisse:
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 03.01.2015 00:15Sein Gefühlsausbruch erfreute mich.
//Endlich!// dachte ich und ein ehrliches Lächeln legte sich kurz auf meine Lippen.
"Du bist sehr Leidenschaftlich, mein Freund." sagte ich mit einem leisen Lachen in der Stimme.
"Es liegt mir fern, dir irgend etwas auszureden. Im Gegenteil."
Mit der Hand fuhr ich kurz durch sein braunes Haar. Ob es ihn noch mehr reizte oder nicht, war mir im Augenblick egal.
"Erhalte dir dieses Feuer! Diese Leidenschaft. Und an dem Tag, an dem ich das Schloß verlasse, werde ich dich mit mir nehmen, wenn du es noch willst." versprach ich ihm.
Der Schrei eines Raben ließ mich die Stirn runzeln und ich blickte hinaus in die Nacht.
"Es wird Zeit!" sagte ich leise und wandte mich wieder Eskil zu.
"Ich werde euch nun verlassen, Prinz Eskil." sagte ich an ihm gewandt. Nichts deudetete mehr auf die Vertraulichkeit hin.
"Die Nacht nähert sich ihrem Ende und ihr solltet euch bereits in friedlichem Schlaf befinden."
Ich deudete eine leichte Verbeugung an und wandte mich zur Tür. Dort hielt ich noch einmal kurz inne.
"Und solltest du keinen Angemessenen Trainingspartner finden, Eskil, werde ich mich gern zur Verfügung stellen. Doch sei gewarnt! Ich schone meine Gegner nie, egal wer sie sind oder was für Gründe es geben könnte!"
sagte ich über die Schulter und verließ wie ein Schatten das Gemach.

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 02.01.2015 23:27Mein gesunder Mundwinkel zuckte und meine schwarzen Augen, die so oft mit Dämonen verglichen wurden, leuchteten bei seinen Worten belustigt.
"Gesagt ist viel, mein Freund." sagte ich und ließ ihn wieder los. Mir fiel gar nicht auf, das ich in das Vertraute Du gerutscht war.
"Du wirst viel lernen müssen. Auch Dinge, die dir nicht gefallen werden." sagte ich leise und trat einen Schritt zurück.
"Und auch wenn du dennoch wirklich mit mir kommen wirst, wird ein Leben mit mir nicht leicht sein." setzte ich fort.
"Du wirst auf der Straße leben und im Dreck schlafen. An manchen Tagen wirst du hungern. An anderen wird es dir so kalt sein, das dir Wärme wie ein Traum vorkommt." Kurz befeuchtete ich meine Lippen mit der Zungenspitze.
"Der ärmste Bauer wird auf dich hinab sehen, denn du bist an meiner Seite ein Verstoßener. Ein Heimatloser. Ein Verräter und Mörder." Und das waren noch die netten Bezeichnungen.
"Du wirst ein Gesichtsloser und ein Teil von mir. Ob du willst oder nicht." Er sollte ruhig wissen, worauf er sich dann einlassen würde.

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 02.01.2015 22:46Meine linke Augenbraue wanderte ein stück nach oben.
"Ihr wollt mit mir kommen?" fragte ich ihn leise und stieß mich vom Fenstersims ab. Langsam ging ich auf den jungen Prinzen zu.
"Meine Angelegenheiten sind derzeit noch hier, mein junger Freund. Eure Mutter entlohnte mich fürstlich für meinen bescheidenen Dienst."
ganz dicht bei ihm blieb ich stehen.
"Noch ist sie meine Herrin. So lange dem so ist, werde ich nicht gehen." flüsterte ich leise und betrachtete ihn mir genau. Er war dem Knabenalter schon längst entwachsen und doch war er noch so unschuldig! Er hatte noch so viel über die Welt und ihren Bewohnern zu lernen!
"Doch wenn ich dann gehe, werde ich für sehr lange Zeit nicht mehr hier her zurück kehren. Vielleicht auch nie mehr."
flüsterte ich leise.
Fast zärtlich fuhr ich mit Daume und Zeigefinger unter seinem Kinn und drehte seinen Kopf so, das er mir direckt ins Gesicht sah.
"Wollt ihr es dennoch wagen und dann mit mir kommen?" flüsterte ich und sah ihn tief in die Augen

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 02.01.2015 21:44Als er aufsteht, um zum Spiegel zu gehen, folge ich ihm schweigend mit den Augen.
Bei seiner Frage legte ich den Kopf kurz schief. Mein Mundwinkel zuckten leicht dabei.
"Aus verschiedenen Gründen." erwiederte ich leise und lehnte mich gegen den Fensterrahmen.
"Viele, die euch begegnen werden, werden sich für immer an eure Schönheit erinnern. Manch einer an eurem guten Benehmen und der Anmut, die ihr Ausstrahlt. Einige vielleicht auch, weil ihr des Königs Sohn seit."
Ich zuckte mit den Schultern.
"Alles ganz hübsche und Belanglose nebensächlichkeiten, wenn ihr mich fragt." Nachdenklich blickte ich seine Gestalt an. Den kräftigen Rücken, das leicht zersauste Haar.
"In euch steckt um einiges mehr, als das Auge errät." flüsterte ich und trank den letzten Schluck meines Bieres.
"Ihr seit zu so vielem in der Lage. Ihr könntet euch eure eigene Legende schaffen. Eine Unsterblichkeit, die nicht einmal das Feuer besiegen kann." nahm ich den Faden wieder auf und stellte den Becher ab.
"Alles was ihr dafür tun müsst, ist selbst zu erkenn, wer ihr seit." Erneut legte ich meinen Kopf schief und sah ihn nachdenklich an.

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Hot or Not?
von Duncan am 02.01.2015 20:02Hot
Sibel Kekilli

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Rate of
von Duncan am 02.01.2015 14:38Profil: 8
Steht schon sehr viel Informelles, aber so über die Familie und der Vergangenheit kannst ja noch was schreiben.
PB: 10
Ich finde sie sehr hübsch und allgemein passt es zu einer Prinzessin
Sigi: 8
Ich finde es dezent verstörend, tut mir Leid. Aber sie hat sehr schöne Augen^^

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Rate of
von Duncan am 02.01.2015 11:35Prof: 9
Ziemlich gut ausgefüllt und übersichtlich. Abgesehen davon, mag ich den Verrückten Hutmacher irgendwie^^
Sigi: 8
Find ich zwar ziemlich depremierend aber für die letzten Post gut gewählt. Passt allerdings eher weniger zu seinem Profilangaben

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 02.01.2015 11:29Ich schüttelte den Kopf.
"Er ist fort. Der Elfenfürst ließ lang nach ihm suchen, aus Angst vor den Folgen. Doch nur der Dieb allein weiß, wo er sich jetzt befindet." bestätigte ich.
"Wahrscheinlich hat die schöne Hexe jemand anderen noch bezirzt, damit er ihr den Stein bringt. Oder es gab von anfang an in diesem lächerlichen Spiel eine dritte Partei von der keiner auch nur etwas ahnte. Wer weiß das schon zu sagen."
Ich blickte zu ihm hinunter.
"Am Ende jedoch hat ihr das Intrigenspinnen nichts genützt. Man hat ihr das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten und es verbrannt. Der Prinz schrie und Tobte, als das Urteil vollstreckt wurde und schwor seinem eigenen Vater ewige Rache."
Erneut zuckte bei der Erinnerung mein Mundwinkel.
"Ja ja, die Liebe. Sie ist das gefährlichste und wildeste Biest von allen. Und niemand kann ihr entkommen."
Ich nahm meinen Becher zur Hand und trank einen großen Schluck.
"Wünscht ihr noch etwas zu erfahren, Eskil?"

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 29.12.2014 22:17Stumm nickte ich und dachte kurz nach. Dabei sah ich auf seine Hände, die meine hielten. Ich sagte jedoch nichts dazu.
//Er ist wirklich wie die Königin. Auch sie will mir Trost spenden.// dachte ich und sah wieder in die Nacht.
"Es ist jetzt ungefähr zehn Jahre her, da war ich mit ein Paar.... nennen wir sie mal Freunde, geschäftlich bei den Elfen. Eigentlich ging es darum, ihnen bei einigen Grenzstreitigkeiten zu unterstützen. Mit im Gefolge war eine fremde, wunderschöne Frau."
Bei der Erinnerung an sie konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sie ärger bedeutete wussten wir alle.
"Nun, der Elfenprinz war ein strammer, kräftiger Bursche. Man konnte ihn durchaus als Attrativ bezeichnen. "
Gleichgültig zuckte ich mit den Schultern.
"Nunja sei es wie es sei. Der gute Prinz verliebte sich in die hübsche, kleine Fremde."
Mein Mundwinkel zuckte über dieses Klischee.
"Und sie wusste genau, was für ein Brautgeschenk sie wollte. Der Elfenfürst besaß einen schwarzen Edelstein, den er stets am Hals trug. Ein hübscher, kleiner Klunker. Den wollte sie. "
Nachdenklich sah ich ihm in die Augen.
"Das Problem war nur, das dieses Kleinod den Elfen als heilig gallt. Angeblich war ein Stück Seele eines großen Gottes darin eingeschlossen. Doch es gelang der Hexe, dem verliebten Trottel davon zu überzeugen, ihr diesen dummen Stein zu bringen."
Liebe tat schon die eigenartigsten Dinge. Aber in diesem Fall spielte wohl Magie keine wirklich kleine Rolle.
"Es kam wie es musste und der Prinz warb Schwerter an, um seinen Vater zu zwingen ihm den Stein und somit auch das Gebiet zu zusprechen." Erneut zuckte ich mit den Schultern.
"Nunja er zahlte gut, doch sein Vater zahlte besser. Die meisten liefen zu ihm über. Es war ein Bruderkrieg, wie er im Buche steht. Man hatte sehr schnell den Überblick verloren, wer für wen kämpfte. Verrat war an der Tagesordnung. .Schließlich jedoch gelang es dem Fürsten unter hohen Verlusten seinen Sohn zu bezwingen. Die Hexe wurde hingerichtet und der Prinz wegen Hochverrat angeklagt. Da seine Mutter jedoch für ihn flehte wurde er nur Verbannte. Sie starb kurz darauf."
Als ich mich daran erinnerte, konnte ich mir ein leises, freudloses Lachen nicht verkneifen.
"Dieser dämliche Stein jedoch ging verloren. "

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Gemach von Eskil
von Duncan am 26.12.2014 12:16Stumm hörte ich ihm zu.
//Ganz die Mutter.// dachte ich bei seinen Worten.
In seinem Blick lag ebenso die gleiche Einsamkeit wie in ihrem. Nur mühsam konnte ich mir ein Schnauben verkneifen.
Diese beiden wussten nichts über wahre Einsamkeit. Nichts über echtes Leid.
Ich stellte meinen Becher ab und blickte hinaus in die Nacht.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur ein atmendes Wesen gibt, das euch vergisst."Sagte ich leise ohne ihn anzusehen.
"Also wollt ihr von der Welt erfahre?" Wechselte ich das Thema.
"Ich bin kein Barde und auch kein Gelehrter Mann. Ich bin ein Mann des Schwertes." Ich blickte auf ihm hinab.
"Ich kann von solchen Dingen berichten. Oder von den Raubzügen der Orks. Oder wie der hohe Elfenfürst von seinem eigenen Sohn hintergangen wurde." Meine Mundwinkel zuckte.
"Ich kann euch von Orten berichten, wo es niemals Sommer wird. Und on Kerkern und Folterkammern." Kurz dachte ich darüber nach.
"Und von Verrat." Flüsterte ich und sah zu den Sternen.
Ja von Verrat wusste ich eine Menge. Wütend ballte ich die Hand zur Faust.

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe



Antworten