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Re: Im Wald
von Duncan am 22.12.2014 13:08"Wie ihr wünscht, Herrin. "
Mir waren ihre Tränen aufgefallen. Natürlich.
Doch ich sagte nichts. Sie war die Herrscherin eines ganzen Reiches. Und sie war gewillt diese Macht für sich zu behalten.
Ein paar kleine Tränen gehörten da wohl dazu.
Sie sollte sie vergießen und dann neu erstarkt wieder vor ihrem Volk treten.
Zuschauer und Mitleid konnte sie wahrlich nicht gebrauchen.
Und dafür wurde ich auch nicht bezahlt, wie sie mich letzte Nacht freundlicher Weise darauf hingewiesen hatte.
Schweigend ritten wir weiter und erreichten ohne Zwischenfälle das Tor.

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Im Wald
von Duncan am 22.12.2014 12:37"Ihr solltet versuchen, sie wenigstens einmal am Tag zu xehen. Es werden noch genug Zeiten kommen, an denen es euch nicht gelingen wird."
ich ließ Schatten wieder zurück fallen und passte mich ihrer Geschwindigkeit an.
Es gab nichts mehr für mich zu sagen.
Sie musste allein entscheiden, wie sie leben und herrschen wollte.

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Re: Im Wald
von Duncan am 22.12.2014 11:43"Nun denn. Ihr werdet viel Zeit und Mühe darin investieren müssen."
Meinte ich leise. Von weitem sah ich bereits das Schloss
"Aber ich glaube, es wird euch leicht von der Hand gehen. Schließlich habt ihr ein Ziel. "
Auch mir hatte es damals geholfen, ein Ziel zu haben. Doch mittlerweile konnte ich mich nicht mehr daran erinnern.
"Wann hattet ihr das letzte mal euch die Zeit genommen, euch mit euren Kindern zu treffen? "
Fragte ich sie plötzlich. Woher das plötzliche Interesse an ihren Sprösslingen kam, wusste ich nicht.

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Re: Im Wald
von Duncan am 22.12.2014 10:17"Ich danke euch für euer Vertrauen, Herrin."
sagte ich freundlich.
"Doch ihr solltet euer Vertrauen nicht an einem wie mich verschwenden. Ja, ich weiß eine Menge über Strategien. Aber ich bin kein Nymphe. Es können viele Dinge geschehen, die mich zwingen werden, eure Dienste zu verlassen. "
Ich warf ihr einen kurzen Blick zu.
"Ich könntet zum Beispiel meiner Anwesenheit überdrüssig werden. Oder eiem anderen Krieger gelingt es mich zu töten. "
Ich zuckte ungerührt mit den Schultern.
"Schließlich müssen wir alle einmal sterben. "
Dann sah ich ihr wieder offen in die Augen.
"Und dann ist da noch die Sache mit der Magie. Ich selbst setze sie nicht ein und kann euch und eurem Volk auch nicht dabei helfen, sie zu verbessern."
Mein Mundwinkel zuckte erneut.
"Wie ihr seht habt ihr eine höhere Meinung von eurem Söldner, als dieser verdient. "

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Re: Im Wald
von Duncan am 21.12.2014 23:01Bei ihren Worten neigte ich leicht den Kopf.
"Ihr könnt mich gerne Fragen, doch ich fürchte euch keine große Hilfe sein zu können. Für Politik habe ich mich nie sonderlich interessiert."
Mein Mundwinkel zuckte wieder leicht.
"Doch ich habe Vertrauen in euch. Ich bin mir sicher, dass ihr eurem Volk eine gute Königin sein werdet."
Kurz sah ich sie an.
"Ihr seit in der Lage Richtig von Falsch zu unterscheiden und lasst euch nicht von Äußerlichkeiten beeinflussen. Das ist in den heutigen Tagen schon viel wert. Ihr folgt euren Weg."
//Den Rest könnt ihr nur durch Erfahrung lernen. Und dazu braucht ihr mich nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. //
Dachte ich und sah den Weg entlang.

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Re: Im Wald
von Duncan am 21.12.2014 22:26Als sie meinte, ihre Berater würden mich nicht mögen, zuckte ich nur mit Schultern.
"Sie sind nur neidisch auf mein gutes Aussehen. " meinte ich darauf nur und lenkte Schatten ausnahmsweise neben ihre Stute.
"Und ich stimme euch zu. Ihr herr, nicht sie. Doch es wäre ein Fehler, sie ganz zu ignorieren. Sie können euch helfen, Probleme von mehreren Standpunkten aus zu betrachten. "
Nachdenklich sah ich sie an.
"Aber den einen oder anderen überdienten solltet ihr dennoch in Rente schicken."
Damit meinte ich jene, die meinten über sie herrschen zu können. Aber ich sah, das sie mch verstand.

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Re: Im Wald
von Duncan am 21.12.2014 21:59Als sie letzt endlich die Magie aufhob fanden wir uns wieder bei den Pferden wieder. Ich hasste solch Illusionsmagie.
Schweigend nahm ich die Zügel meines Pferdes zur Hand und blickte über die Schulter. Ihr Körper schien vor Magischer Energie zu vibrieren.
"So gern ich euch bei diesem Wunsch auch Folge leisten würde, Herrin, könnte es ziemlich nervig werden. Stellt euch nur die Problematik eurer Berater vor, wenn sie nicht mehr Sprechen können. "
schnell setzte ich auf und wartete darauf, das sie es mir gleich tat.
"Ganz abgesehen davon dass man das heraus reisen von Zungen auch als Schuldeingestänis deuten könnte. "
Nachdenklich kratzte ich mich am Kinn.
"Aber die Schreihälse könnten auch Unfälle haben. Ich könnte es für euch arrangieren, wenn ihr es wünscht."

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Re: Im Wald
von Duncan am 21.12.2014 21:28Schweigend betrachtete ich sie. Sie hatte recht. Ihr Verhalten stand eher einem Kind zu, als einer Königin.
Aber es stand mir nicht frei zu Urteilen. Und ich verstand sie.
Jeden Tag aufs neue musste sie die Last der Welt Schultern. Diese Ruhe und der Frieden dieses Ortes musste ihr daher wie das Paradies vorkommen. Doch sie musste ein Reich führen. Und sie konnte keinerlei Fragwürdige Gerüchte gebrauchen.
Seufzend schüttelte ich den Kopf.
"Ihr wisst, das ihr euch nicht ewig hier vor der Welt verstecken könnt?"
Fragte ich sie und kehre an meinem Baum zurück. Schweigend setzte ich mich und lehnte meinen Rücken an seiner knorrigen Rinde.
"Wir können gern noch ein weilchen bleiben, Herrin. Nur seit gewarnt das so manche eigenartige Geschichte über euch und euren Söldner die Runde machen wird."
Mich selbst würde es nicht stören. Es gab schlimmeres, was man über mich erzählte.

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Re: Im Wald
von Duncan am 20.12.2014 23:36Verwirrt blickte ich mich um. Für gewöhnlich verirrte ich mich nie. Und den Weg zu unseren Pferden hätte auch ein kleines Kind gefunden. Also wyrum waren wir wieder hier, an diesem See?
Noch einmal gingen wir los, doch das Ergebnis war das selbe.
//Magie// schoss es mir durch den Kopf und ich sah mich noch einmal gründlich um. Doch auser uns konnte ich niemanden ausmachen.
Ich wandte mich meiner Herrin zu, um zu fragen, ob sie mit hilfe ihrer Magie etwas ausmachen konnte. Mir war natürlich bekannt, daß Nymphen stark in der Magie waren und sie als ihre Königin war bestimmt sehr Mächtig. Doch gerade als ich den Mund aufmachen wollte, kam mir ein anderer Gedanke.
Vielleicht war sie es ja, die uns hier Gefangen hielt.
Unbewusst, ja aber dennoch. Langsam näherte ich mich ihr.
"Was wollt ihr wirklich?" Fragte ich sie leise.

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Re: Im Wald
von Duncan am 20.12.2014 23:11"So ist es, Herrin." Sagte ich auf ihren Worten hin.
Als der Rabe sich kreischend in die Luft erhob, blickte ich stumm nach.
"Wir sollten zu den Pferden zurück, Herrin." Ich blickte auf sie hinab.
Fast hasste ich mich dafür, sie in ihre Welt zurück zu bringen, doch es half nichts.
Die Dienerschaft würde schon so reden, da sie die halbe Nacht und den ganzen morgen mit mir allein gewesen war. Und ich wollte sie vor weiteren Schaden bewahren.
Schließlich war ich nur ein Söldner und sollten irgendwelche Gerüchte die Runde machen, könnte es ihren Plan Verbündete zu gewinnen um den Frieden zu sichern sehr schaden.

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