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Re: Innenhof
von Duncan am 19.12.2014 16:48Der Regen prasselte angenehm kalt auf meinen Körper. Ich fühlte, wie sich mein Geist sich beruhigte.
Ich konzentrierte mich auf jeden meiner Hiebe und stöße.
Alles andere um mich herum verschwamm in einem dunklen Strudel.
Daher regestrierte ich die schlanke Gestalt erst, als sie mich fast erreicht hatte.
Misstrauisch hielt ich inne und sah der Person entgegen.
Als sie mich fast erreicht hatte sprach ich sie an.
"Könnt ihr nicht schlafen?"

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Innenhof
von Duncan am 19.12.2014 16:17Als sich meine Herrin für die Nacht zurück gezogen hatte, ging ich wieder zu Schatten den Stall.
"Na, alter Freund."grüßte ich ihn u d klopfte leicht auf seiner Flanke.
"Wir sind hier bei wirklich seltsamen Leute gelandet."sagte ich zu ihm und gab ihm etwas Hafer.
Ich setzte mich zu ihm ins Gatter und lehnte mich gegen die Wand. Nachdenklich schloss die Augen und dachte über die Ereignisse des Tages nach. Ich wusste noch nicht, was ich von all dem halten soll.
Schatten wurde unruhig und ich öffnete meine Augen wieder.
"Ich weiß. Es ist so weit."
Ich erhob mich wieder und entledigte mich meiner Rüstung. Die Narben auf meinem Körper waren so unansehnlich und auffällig wie jene in meinem Gesicht. Doch ich hatte sie als Teil von mir akzeptiert.
Dann schnappte ich mir mein Schwert und ging wieder hinaus. Es war tiefste Nacht und nur noch ein paar Wachen waren nur noch unterwegs. Regen prasselte hernieder und es war aufgefrischt. Kurz lockerte ich meine Muskeln und begann schließlich meinen Tanz mit der Klinge.

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Re: Speisesaal
von Duncan am 19.12.2014 00:51Ungerührt sah ich auf sie hinab.
Ja, warum tat ich das? Es gab keinen wirklichen, guten Grund dafür.
"Wie ihr sagtet, ihr bezahlt mich. Im Augenblick wollt ihr mich bei euch haben, um vor Gefahren zu verteidigen und genau das tue ich, Herrin."
Ihr Blick nahm einen Fragenden ton an und erneut zuckte mein Mundwinkel nach oben
"Nicht immer ist der Feind auserhalb. Manchmal sitzt er ganz tief in uns."
verriet ich ihr leise.
"Und gerade vor jenen Feind, den wir uns selbst schaffen, brauchen wir jemanden, der uns vor ihm warnt. Uns die Waffen gibt, ihn zu bekämpfen."
Nachdenklich blickte ich ihr wieder in die Augen.
"Und gerade ihr braucht einen Krieger, der euch diese Waffen gibt. Denn die Wahrheit ist, ihr seit euch selbst der Größte Feind."
(So, ich verabschiede mich erst einmal. Ich wünsch dir eine Gute nacht und schöne Träume.)

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Re: Speisesaal
von Duncan am 19.12.2014 00:37"Wie ihr wünscht, Herrin."
meinte ich und sah ihr direkt in die Augen.
"Doch Lächelt mich nicht an, wenn ihr eigentlich schreien und Toben wollt."
Als sie protestieren wollte sprach ich leise weiter.
" Ich sehe es in euren Augen. Sie sind die Tore zur Seele. Und eure Seele schreit sehr laut."
sagte ich und öffnete ohne weitere Worte zu verlieren ihr die Tür.
Es war spät und morgen würde sie einen langen Tag hinter sich bringen müssen. Sie sollte sich wirklich ausruhen.
Und auch für mich würde es bald Zeit werden, meine Schwertübungen durchzuführen.

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Re: Speisesaal
von Duncan am 19.12.2014 00:22Ergenben nickte ich. Ich akzeptierte ihre Entscheidung und verstand sie.
Ich konnte sehen, das, was auch immer in ihr vorging, sie sehr aufwühlte.
"Sie sollten es nicht, doch es giibt viele grausame Herrscher."
bestätigte ich ihr und trank meinen Becher aus. Dann sah ich sie kurz nachdenklich an.
"Ihr solltet Tanzen, Herrin. Oder Laufen. Euch bewegen. Das beruhigt den Geist und schenkt der Seele frieden."
Ich erhob mich wieder und blickte auf sie hinab.
"Ich weiß, das ihr den Schein wahren sollt. Doch sicher gibt es Orte wo ihr ungestört seid und Freunde, denen ihr vertrauen könnt. Lasst die Vergangenheit und einen Vielleicht-Krieg nicht eure Seele vergiften."

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Re: Speisesaal
von Duncan am 19.12.2014 00:07Nachdenklich betrachtete ich sie.
"Ist es das, was euch den Frieden raubt, Herrin?"
fragte ich vorsichtig, wissend das ich erneut eine Grenze überschritt. Doch ich ignorierte dies fürs erste. Sie konnte mich jeder Zeit in meine Schranken weisen, mich fort schicken.
Doch solang sie den Wunsch verspürte, sich mir mitzuteilen, würde ich zuhören.
"Was für Geister und Erinnerungen sind es, die euch Quälen?"

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Re: Speisesaal
von Duncan am 18.12.2014 23:52Auf ihre Worte hin nahm ich noch einen tiefen Schulck aus dem Becher. Die Süße des Weines brannte in meinem Mund die Speißeröhre hinunter. Doch es half mir, das Geschehene als das zu sehen, was es war. Vergangen
"Meine Heimat ist tot, Herrin" sagte ich leise und blickte in die Kerzenflamme.
"Genau so wie die Menschen dort."
Ich blickte ihr wieder ins Gesicht.
"Doch trauert nicht um Altes und Vergangenes und Kaputtes, Herrin. Seht euch lieber in euerem eigenen Reich um und erfreut euch an der Schönheit und der Musik."

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Re: Speisesaal
von Duncan am 18.12.2014 23:37Auf ihre Aufforderung nahm ich mir vom Fleisch und dem Brot etwas und probierte es.
Es war nicht wirklich schlecht, aber meinen Geschmack traf es nicht wirklich. Nymphen würzten mir ihre Speisen enfach zu sehr.
Doch ich klagte nicht oder verzog das Gesicht sondern aß es Schweigend.
Auf der Frage meiner Herrin sah ich auf und lehnte mich zurück.
"Ja, ich komme von sehr weit her." antwortete ich und trank einen Schluck Wein.
"Mein Land war diesem hier nicht ganz Unähnlich." sagte ich nach einigen Minunten des Schweigens.
"Es war eine Grüne Quelle der Lust und des Lebens. Umringt von majestätischen Bergen und kalten, klaren Flüssen. Die Wälder waren gewaltig und dunkel. Voller Tiere und Wilden Beeren. Und die Luft war so klar und rein, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Und das Volk, Oh das Volk war jung und Gesund und voller Schönheit und Edelmut. Ihr hättet es Geliebt."
kurz schloss ich die Augen und schwelgte in der Erinnerung an einer vergangenen Zeit.
"Ich liebte es...." sagte ich leise und öffnete meine Augen wieder.

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Re: Speisesaal
von Duncan am 18.12.2014 23:21Erneut zuckte mein Mundwinkel und durch meinen Körper ging ein Ruck. Gehorsam setzte ich mich zu ihr. Schneller als ich es realiesieren konnte, brachten mir Diener Teller und besteck und füllten mir einen Becher mit gutem Wein.
Verwundert blickte ich ihnen hinter her.
Ich griff nach dem Becher und roch daran. Er war für meinem Geschmack zu süß, doch ich sagte nichts.
"Ihr braucht eure Diener nicht in Gefahr zu bringen, Herrin."
sagte ich leise und sah weiterhin in meinem Weinbecher, als ob ich am Grund dessen die Zukunft von ganz Elera sehen könnte.
"Ihr bezahlt mich dafür, euer Schwert und euer Schild zu sein. Das schlißt den Posten des Mundschenk mit ein."
Ich sah sie wieder an.
"So lange ihr es wünscht, gehört mein Leben euch. Ihr könnt über alles, was ich bin nach eurem Willen verfügen."
Ich hob meinen Becher und Brostete ihr zu.

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Re: Speisesaal
von Duncan am 18.12.2014 23:00Mein Blick ruhte auf ihr, während sie versuchte den Riesen Berg an Speisen zu bewältigen. Ich selbst war schon beim Anblick dessen satt.
"Ich bin euer Diener, Herrin. Es steht mir nicht zu, mich an eurer Seite zu setzen."
erinnerte ich sie, während sich linker Mundwinkel nach oben kämpfte. Mein äquivalent zu einem Lächeln.
"Doch wenn ich euch nervös mache oder ihr euch durch mich gehemmt fühlt, warte ich auch vor der Tür, Herrin."
bot ich ihr freundlich an und übersah gallant ihren Wiederwillen beim Essen.

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