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Re: Speisesaal
von Duncan am 18.12.2014 22:44Still folgte ich meiner schönen Herrin in den Speisesaal. Als sie diesen betrat, kamen die Diener geradezu angerannt und überschlugen sich dabei, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen.
Freundlich, wie sie nun einmal war, lies sie dieses Gewusel über sich ergehen und Lächelte bei allem, was ihre Dienerschaft ihr Vorsetzte. Ich selbst blieb an der Tür stehen und wartete.
Manchmal hatte ich das Gefühl, das ich mein ganzes Leben auf irgendetwas oder irgendwen wartete.
Mal auf den Beginn einer Schlacht, mal auf den Tod eines guten Kameraden.
Doch was es spielte eigentlich keine Rolle. Es gehörte zu meinem Leben dazu, wie mein Schwert in meiner Hand.

Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 22:22Sie schien sich wieder etwas besser zu fühlen. Das war gut.
Auch als sie zustimmte, etwas zu essen zu sich zu nehmen, stimmte mich bessere Laune.
//Ich sollte darauf achten, das ich mich nicht all zu sehr um sie Sorge. Wie wir es auch drehen und wenden. Ich bin und bleibe ein Söldner. Etwas anderes brauch ich mir gar nicht erst vor zu machen//
ging es mir durch den Kopf, als sie mir wieder den Rücken zu kehrte.
"Soll ich euch Gesellschaft leisten, Herrin?"
fragte ich sie wieder in meinem neutralen, ruhigen Ton

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 22:02"Es gibt nichts, was euch leid tun muss, Herrin."
sagte ich und ließ ihr die Zeit, die sie brauchte um ihre eigenen Gedanken und Gefühle wieder zu Ordnen
Als sie sich wieder einigermaßen gefasst hatte und mich wieder anblickte, Lächelte sie.
Auf ihre Frage hin schüttelte ich den Kopf
"Euer Lächeln ist mir Lohn genug. Doch ihr solltet euch langsam zu Tisch begeben. Der Tag war lang und ihr benötigt eure Kraft."
Ich konnte mir schon denken, das der heutige Tag nur ein Vorgeschmack auf das war, was ihr sonst den Tag erfüllte.
Und wenn diese Dummköpfe, die sich Berater nannten, immer nur von Krieg sprachen, sollte sie etwas sehr Leckeres bekommen. Und vielleicht ein Krug ihres besten Weines. Bier schien ihr ja nicht wirklich zu zusagen, wenn ich ihre Mimik in der Taverne richtig gedeutet hatte.

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 21:38Ich spürte ihre berührung nicht. Doch was mein Körper nicht fühlen konnte, traf meine Seele jedoch. Kurz verharrten wir schweigend so. Sahen uns in die Augen und versuchten den jeweiligen anderen zu ergründen.
Fast verlor ich mich im Blau ihrer Augen, in dem sich soviele Emotionen wiederspiegelte, das mir schindelte.
Doch nach einigen Sekunden, die sich wie kleine Ewigkeiten anfühlten, seufzte ich und trat zurück.
Der Moment war unterbrochen und die Magie verstummte wieder.
"Ich fürchte mich vor nichts, Herrin." sagte ich leise und sah ihr wieder in die Augen.
"Wie auch? Man hat mir bereits alles genommen."

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 21:13Als ihre treuen Berater gegangen waren sah sie mich kurz an. Und man musste kein Genie sein, um zu wissen, das sie sich im Augenblick einfach nur allein und überfordert fühlte.
Es war für mich recht befremdlich, das sie eine solche Schwäche gerade sich bei mir erlaubte.
Immerhin war meine treue und Loyalität gekauft.
Doch ich schwieg weiter. Zeigte nichts von all dem, was in mir vorging.
Als sie sich wieder abwande schien sie mir noch kleiner und zerbrechlicher, als sie eigentlich war.
Ich gab mir einen Ruck und ging auf sie zu. Vorsichtig legte ich eine meiner Hände, die mir auf einmal viel zu groß und unförmig vorkam, auf ihre schmale Schulter.
"Sich zu fürchten ist keine Form von Schwäche." sagte ich leise zu ihr.
"Die Last, die ihr Schultert, hat schon ganz andere in die Knie gezwungen. Ihr hingegen steht noch immer aufrecht da und versucht das, was andere als Unmöglich erachten würden."
Ich drehte sie mit sanfter Gewalt zu mir um und hob vorsichtig ihr Kinn an, so das sie mich ansehen musste.
"Den Frieden zu wahren ist meist der schwerere Weg und fordert eine menge Mut und Kraft ab. Und ich spüre, das ihr davon mehr als genug habt." flüsterte ich sanft. Mir war klar, das ich mir zu viel heruasnahm, doch ich hatte das Gefühl, das sie im Moment keinen starken Söldner brauchte, sondern einen Freund. Und auch wenn wir im Rang weit getrennt voneinander waren, so wollte ich ihr doch helfen, ihre Seelenqual zu lindern

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 20:51Als die kleine den Saal verließ, entspannte ich mich wieder innerlich. Von außen war kein Unterschied auszumachen.
Der Haushofmeister verkündete, das die Bittstunde, die eher eine Bittstunden war, nun beendet war und beendete das ganze Spektakel mit einigen nettklingenden Worten.
Dann verließen alle den Saal bis nur noch einige Berater, meine Herrin und ich selbst noch hier waren.
Ihre Berater warfen mir immer wieder eingige Blicke zu, die von verärgert über Misstrauen zu Angst hin alles beinhaltete.
Eindringlich sprachen sie auf meiner neuen Herrin ein und ich wartete Geduldig darauf, das sie ihre Besprechung beendeten.
Noch immer hatte ich mich nicht bewegt.
Die Herrin schien von das, was auch immer ihr Stab von sich gab, nicht sonderlich begeistert zu sein. Vielleicht ging es um Krieg oder Angriffspläne. Doch es stand mir nicht zu, unaufgefordert mich da einzumischen.
Ich kannte meinen Platz in der Nahrungskette und hatte ihn schon vor Jahren akzeptiert.

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 20:33Es erstaunte mich immer wieder aufs neue, auf was für verschiedenen Niveu die einzelnen Bittsteller betteln konnten.
Einige flehten um Dinge, die nun wirklich nicht wichtig waren. Gerade diese hätte ich am liebsten aus dem Saal gejagt um ihnen wahre Probleme zeigen zu können. Wie ein Schwert zwischen den Rippen oder einen gebrochenen Fuß.
Andere weiderum kamen mit wirklichen Sorgen zu ihrer Königin und gerade diese schienen sich sehr dafür zu schämen, ihre Königin mit ihren Problemen zu behelligen.
Wirklich seltsam.
Am Ende kam noch ein kleines Mädchen hinein und verbeugte sich mehr Schlecht als Recht vor Königin Cynthia.
Diese kam von ihrem Thron herab und kniete sich nieder, um Auge in Auge mit iihrer Jungen Dienerin zu sein.
Ich hingegen sah zu, das ich so dicht an meiner Herrin war, das ich zur Not sie vor etwaigen Angriffen abschiermen konnte. Ich hatte schon viele süße, unschuldig wirkende Kinder gesehen. Ein Dolch in ihren Händen war genau so gefährlich wie Gift in einem Trinkbecher.
Aufmerksam beobachtete ich jede Geste des Kindes, bereit sie wenn nötig zu töten.

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 18:21Die Dienerin war schnell gefunden und sie machte sich schnell ans Werk. Ich selbst kehrte zu meinem Platz zurück und lehnte mich auf den Griffstück meines Großschwertes.
Mein Platz war so gewählt, das ich weit genug entfernt war, um ihr ihre Privatsphäre zu lassen und doch nah genug, um schnell einschreiten zu können, bevor ihr jemand wirklich Schaden konnte
Und schon begannen ihre Untertanen, mit ihren Bitten und Gesuchen.
Ich zog meine Kapuze tief ins Gesicht und stand Stunde um Stunde regungslos da. Doch meine Augen waren unentwegt in Bewegung. Jeden einzelnen unterzog ich eine Genaue Betrachtung und speicherte seinen Namen, sein Gesicht, seine Bitte und seine Gestik und Mimik ein. Nur für den Fall, das ich diese Informationen später gebrauchen könnte.
Die Erfahrung hatte mich gelehrt, das es von Vorteil war, sich auch die unwichtigsten Kleinigkeiten so gut wie möglich zu merken. Man wusste schließlich nie, wer zu einem ernsthaften Problem werden könnte. Oder wen wir später gebrauchen könnte.
(Geht klar, wünsch dir viel Spaß bei was auch immer. Bis dann^^)

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 17:58Als man mir die beiden Hände des Dämons abgenommen hatte, nahm ich ein Öl-Tuch und reinigte die Klinge meines Schwertes.
Als meine Herrin ihr Gesicht wegen des Gestankes verzog, sah ich nachdenklich auf die Spur aus dunklem Rot.
"Ich werde eine Dienerin suchen, damit sie euren Thronsaal reinigt." sagte ich ruhig.
Ich war den Geruch von Blut und Schlimmeren gewöhnt. Eher beunruhigte mich das fehlen, dieses Geruches.

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Re: Thronsaal
von Duncan am 18.12.2014 17:36//Meine Herrin ist konsequent.//
Auf ihren Worten hin warf ich den Dämon vor ihren Füßen und zog mein Schwer. Ruhig ging ich auf ihn zu und zertte seinen Arm vor mir auf den Boden.
"Halte still, Dämon. Dann wird es schnell vorbei sein." sagte ich ruhig und schlug zu. Seine Schreie, gepaart mit den übelsten Verwünschungen, hallten von den Wänden wieder als ich seinen zweiten Arm packte und seine Hand, wie es meine Herrin wünschte, von seinem Arm trennte. Die ganze Zeit über zeigte mein Gesicht nicht die kleinste Regung.
Zwei Wachen kamen danacht angerannt und zerrten das kümmerliche Wesen mit sich fort.
//Er war schach. Wahrscheinlich nur ein niederer Dämon, der sich in der Unterwelt einen Namen machen wollte.//
dachte ich als ich ihnen hinter her blickte.
Dann sah ich wieder afu die beiden Hände nieder und hob sie auf.
"Was soll mit ihnen geschehen?" fragte ich meine Herrin ruhig und sah ihr geradewegs ins Gesicht.

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