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Re: Flure
von Eskil am 04.02.2015 18:10Ich nickte kurz. "Es war zwar nur ein Traum, aber...", unsicher stoppte ich und biss mir auf die Unterlippe. Ich traute mich nicht ihm von meinem Traum zu berichten, besonders da es so blödsinnig erschien.
Andererseits hatte ich ihm meine Gefühle gestanden und dies war ebenso blödsinnig gewesen.
"Ich sah mich in dem Körper einer anderen Person, nur das ich durch ihre Augen gesehen habe.", erzählte ich und drehte mich langsam wieder zu dem älteren Mann, "Ich sah wie sie eine Klinge durch die Brust eines Mannes eurer Statur rammte." Meine Stimme wurde zum Ende hin etwas leise.

Re: Flure
von Eskil am 04.02.2015 17:13Ich hatte in seinen Augen etwas gesehen was mir bekannt vorkam. Aber es war in meinem Traum gewesen. Für einen Moment hatte ich Angst und als er von mir abließ, ging ich ein paar Schritte von ihm weg.
Ich nickte etwas und blieb wie angekettet stehen. "Monster wie ich sie in euren Augen gesehen habe?", fragte ich leise und senkte meinen Blick. Dann drehte ich mich weg. "Verzeiht mir, ich werde wieder in meine Gemächer kehren.", murmelte ich und schluckte etwas.
Ich wollte wirklich gehen, aber meine Beine wollten nicht.
Der Traum... War er es gewesen dem ich...? Ich wusste nicht warum ich soetwas träumte.

Re: Flure
von Eskil am 01.02.2015 01:29Das mit dem stehen bleiben war wohl nicht sehr überlegt gewesen, da ich wenig später eine Klinge an meinem Hals spührte.
Ich musste etwas schlucken und sagte dann: "Duncan, ich bin's. Eskil." Ich klang etwas heißer und verschlafen, aber ich war auch müde und wenn mein Leben bedroht wurde, konnte da schonmal alles abschalten. Ruhig atmend sah ich zu ihm hoch und verdrängte den Schmerz, der dies bei mir verursachte. Er war viel zu nah. Seine Nähe brannte förmlich.
"Ich konnte nicht schlafen und bin noch etwas umhergelaufen.", erklärte ich dann leise.
"Hättet ihr die Freundlichkeit, euren Dolch von meinem Hals zu nehmen?", fragte ich ihn dann leicht nervös als er die Waffe immernoch nicht weggenommen hatte.
(Okay. Aber jetzt schlaf ich)

Re: Flure
von Eskil am 01.02.2015 00:50Da es recht dunkel war, konnte ich nur sehr schlecht sehen und übersah eine dieser verdammten Stufen, die kein Mensch brauchte. Ich stolperte und konnte mich noch gerade so auf den Beinen halten. Ich blieb stehen und atmete tief durch. Ich hatte mich erschreckt und mein Herz raste deutlich merkbar.
"Blöde Stufe", schmollte ich dann leise und hörte dann Schritte. Ohne es mir anmerken zu lassen ging ich weiter und rieb mir den Nacken.
Ich bog um eine Eckd und blieb an der Wand stehen. Dann wartete ich darauf das jemand kam und hoffte, dass mich niemand verfolgt hatte oder ähnliches.

Re: Flure
von Eskil am 01.02.2015 00:28Ich hatte nicht viel schlafen können, ehe mich ein Traum aus meinem Schlaf riss. Es war so verwurrend gewesen. In dem Traum hatte ich einem Mann ein Messer in die Brust gestochen und ich selbst war es nicht wirklich gewesen. Es hatte sich angefühlt als hätte ich es getan, aber es war nicht mein Körper gewesen.
Gedanken verloren schlenderte ich durch die Flure des Palastes und sehnte mich dannach, dass ich bald wieder schlafen könne.
Die Worte meiner Mutter hallten in meinem Kopf. Ich würde darüber hinwegkommen, um es zusammen zu fassen. Aber was war, wenn ich es alles nicht über mich ergehen lassen wollte?

Re: großes Bad
von Eskil am 31.01.2015 20:33Bei ihren Worten merkte ich wie Wut in mir aufstieg und trotz zitternden Händen sah ich sie ruhig an.
"Ich weiss, dass ihr nur das Beste für mich wollt, aber ich... lasst mir wenigstens die Hoffnung.", brachte ich hervor, und alles in mir schmerzte.
"Ich weiss nicht, ob ich nocheinmal lieben kann oder will. Aber ich weiss, dass ich euch und meine Schwestern genauso liebe, wie ich ihn geliebt habe. Wenn es soweit kommen wird, werde ich heiraten und Erben zeugen, doch ich kann euch nicht versorechen, dass ich dies gerne tun werde.", erklärte ich ihr und biss die Zähne aufeinander.
"Ich werde nun zu Bett gehen. Ich bin müde und die letzten Tage haben mir schwer zugesetzt.", sagte ich und stieg aus dem Wasser. Ich schnappte mir schnell meine Sachen und sah noch ein letztes Mal zu meiner Mutter, "Habt einen erholsamen Schlaf."
Ich eilte dann in mein Gemach, welches ich für's erste nicht verließ.

Re: großes Bad
von Eskil am 31.01.2015 20:07"Nein, soetwas hätte er nie getan.", bestätigte ich und war etwas stolz von einem so ehrlichen Mann geliebt worden zu sein. Er war ein guter Mensch gewesen und hatte wie schon viele davor den Tod nicht verdient gehabt.
Ich atmete tief durch und kurz sah ich den blonden Mann am Teich stehen. Ich lächelte und meine Tränen verschwanden. Die Wärme und die Nähe meiner Mutter hatten mich nun soweit beruhigt, dass ich für das erste nicht mehr weinen würde.
Kurz dachte ich. "Ich wüsste vielleicht etwas.", meinte ich, "Ally hat vor einiger Zeit einen Geist her gebracht und haben einen Dachinn gesucht. Sie meinten, so könne man wieder lebendig werden. Was wäre, wenn Samuel noch als Geist unter uns lebt. Wir könnten es wenigstens versuchen."
Ich wurde zum Ende hin leise, aber ich war weder traurig noch zu naiv.
"Danke Mutter. Dies von euch zu hören, bedeutet mir sehr viel.", sagte ich leise und kuschelte mich an die Nymphenkönigin.

Re: großes Bad
von Eskil am 30.01.2015 22:56//Sowas ähnliches habe ich schonmal gehört//
Ich seufzte etwas und nickte. "Okay.", sagte ich leise und sah ihr in die Augen. Unsicher schluckte ich und atmete dann ruhig durch.
"Mutter es gibt noch etwas, was ich euch etwas sagen muss, wegen Sam.", sagte ich mit fester Stimme. Als ich ihn erwähnt hatte, hatte ich ihre Wut gespührt. Hoffentlich hatte sie nicht gedacht, dass auch er...
"Ich... Ich habe ihn geliebt und er mich auch.", fing ich fast verunsichert an, "Er war für mich da, nachdem was mit mir passiert ear. Er war mein Freund gewesen, hat mir zugehört und ich habe mich bei ihm wohlgefühlt. Er hat mich nie verletzt und steht's behandelt als wäre ich der wertvollste Gegenstand für ihn." Ich wartete auch eine Reaktion, doch als nichts kam, sprach ich weiter: "Wenn er noch leben würde, dann wäre so viel anders geworden und ich hätte ihn zu meinem König gemacht."

Re: großes Bad
von Eskil am 30.01.2015 22:08Ich lehnte mich gegen den Körper meiner Mutter und beruhigte mich etwas. Sie schien so hilflos wie ich.
"Ich habe von ihm geträumt. Von Sam, nach dem Sturz.", fing ich leise an und seufzte etwas, "Ich vermisse ihn." Die Tränen wurden mehr und ich konnte es nicht stoppen. Der Leibwächter war meine erste große Liebe gewesen und mein Herz gehörte noch immer ihm. Meine Mutter wusste nur, dass ich ihn als eine Art Vorbild und Freund gesehen hatte, doch nicht was alles zwischen uns geschehen war.
"Und-Und... Duncan... Er erinnert mich an etwas, was ich dringend brauche und er wird niemals so fühlen.", erklärte ich mit wackeliger Stimme. Es fühlte sich gut an es auszusprechen.

Re: großes Bad
von Eskil am 30.01.2015 21:39"Noch viele nennen mich ein Kind.", sagte ich leise und sah sie an. //Auch wenn mich viele Männer und Frauen wie ihre Beute ansehen.//
Kurz mied ich es sie direkt anzuziehen und wartete bis sie im Wasser war.
Sie schien von der Temperatur des Wassers überrascht, doch anscheinend war ich ihr ziemlich ähnlich was starke Hitze anging. Ich gewöhnte mich gut daran und es fühlte sich befreiend an.
Bei ihrer Vermutung sankt ich bis zum Kinn ins Wasser und merkte selbst wie kalt ich wohl geworden war.
"Ich weiss nicht genau", antwortete ich leise und kälter als ich es gewollt hatte. Ich atmete tief durch und sah auf die Wasseroberfläche, "Ich weiss gar nichts mehr." Wieder spührte warme Tränen die meine Wange hinunter liefen. Ich fühlte mich hilflos und schwach.





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