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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 10.01.2015 00:18

Die Kunst des Geistes

Sie reagierte nun endlich wieder nach Plan. Natürlich brach sie nicht in kalter Panik aus, natürlich zeigte sie nur ein gewisses Maß an Furcht und natürlich wollte sie trotzdem gehen. Die junge Dame hatte Mut...eine Eigenschaft welche Levi nicht sonderlich schätze, schon gar nicht an Frauen. „Du willst gehen..." Lachte er ihr unverblümt, mit einer gewissen Boshaft ins Gesicht. Nun nahm er er eine leere Ampulle aus seiner Jacke und ließ sie fallen, nach nicht mal einer Sekunde war sie nicht mehr zu sehen, sie verschwand im tiefen Schwarz.
Illusionen waren ja schon immer sein Spezialgebiet, aber auf ein solches Bild war er doch Stolz...vor allem weil es ein hohes Maß an Konzentration und Energie kostete. Jeder echte Stoß oder Kontakt von Außen, würde die Bilder auflösen...ihn und seine Gefangene in die Welt zurück bringen, aber jetzt war sie hier...egal wo hier war.
„Ich werde dich nicht aufhalten...such dir eine Richtung aus und Schrei so laut du kannst...ich will hören wann du erstickst."



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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 09.01.2015 23:46

Nicht so rasch...

Sie lachte mit ihm, aber sichtbar aus einem anderen Grund, sie hielt es wohl für einen Witz. Mit immenser Überraschung nahm Levi war, wie sehr sich doch zu täuschen schien. In seinem Geist malte er bereits Bilder von Wanderungen, Diebstählen und der einen oder anderen Nacht zu Zweit...diese Bilder waren aber nur in seinem eigenen Kopf verankert.
Nicht nur, dass sie sich nicht für seinen Vorschlag zu interessieren schien, sie war drauf und dran ihre Zweisamkeit zu beenden...aber nicht mit ihm. Im Moment ihres Aufrichtens, verschwand der Raum um sie herum, nur der Tisch, und der Boden direkt unter ihm war noch vorhanden, die restliche Welt schien in die Leere verschwunden zu sein. Das dunkle, absolute Nichts um sich herum, dass würde sie schon vom gehen abhalten. „Hast du dummes Weib gedacht ich ließe dich einfach gehen?"
Seine Worte waren harsch, doch weder Stimme noch Miene passten sich diesen an. Er war immer noch grinsend, freundlich und hatte eine heiter, manische Stimme. Nun war die junge Dame am Zug...und er war sich nicht sicher wie dieser Abend für sie Enden sollte...



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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 08.01.2015 22:14

Einblick ins Blaue

Die Reaktion der jungen, weltfremden Dame sprach Bände. Seine Aussichten, seine Worte und damit sein Plan...hatten getroffen wo es ihr sichtbar es ausmachte. Die Bildner ließen ihre Augen glänzen und ihre Mine sinken, es verlief alles nach Plan. Natürlich ging sie, vor der unbekannten Geste, vorerst zurück, aber er hatte sie genau da wo er wollte, zumindest hoffte er dass.
„Wann wollen wir los?"
Mit schallendem Lachen, welches den Gesamten Raum füllen konnte, kam das manische Grinsen zurück, begleitet von irre funkelnden Augen. Sein Plan schien mal wieder aufgegangen...nun dachte er weiter. Sobald die beiden aus dieser Schänke und dem Dorf waren, das erste mal weg von Zeugen, würde sie sehen wer Levi war. Er hatte nichts von einem Kavalier, nicht wenn er nicht musste. Eine Maid die im folgend wollte, hatte seinen Regeln zu folgen, ihm zu gehorchen und wer nicht hörte musste fühlen. Natürlich käme ihm nicht in den Sinn sie zu schlagen, das hinterließ nur Spuren, eine Illusion war ohnehin viel Effektiver. Jeder hatte Angst, vor wilden Tieren, vor Schlägen oder Feuer...oder sei es vor einem Meer aus Ratten, Kakerlaken und anderem Ungeziefer.
„Wann immer du hier weg willst, wohin auch immer...gehen wir."



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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 08.01.2015 14:26

Weil wir die übel die wir haben, lieber ertragen, als zu Unbekannten fliehen. 

Was war es? Welcher Teil in ihrem, eindeutig bewundernden und neugierigen Hirn, hielt sie von Abenteuer und Entdeckung ab? Ihr Körpersprache verriet dem klugen Gaukler, wie sehr sich sich für die Illusionen und die Person seiner selbst interessiertere, aber beim Gedanken diese olle Kaschemme zu verlassen, wurde sie trübe und dunkel. Nun musste er sich etwas einfallen lassen.
Er streckte die rechte Hand über den Tisch und hielt sie auf Augenhöhe der Rothaarigen. Aus seiner Handfläche strömte und Qualm und zeigte eine malerische Landschaft, welche es wohl so nirgends gab: Die Bäume, welche eine Art Rahmen bildeten, waren Perfekt, so wie sich jedes Kind einen Wald vorstellte, wenn die Mutter ein Märchen vorlas. Die kleinen Hügel strahlten in einem sanften aber bestimmenden Grünton und ließen den unrealistisch, blauen Himmel um so prächtiger Wirken. „Du hast nie darüber nachgedacht die Natur zu sehen..." flüsterte Levi bevor sich das Bild von einem, zum anderen Augenblick wandelte. Jetzt zeigte es eine prächtige Burg, gefertigt aus weißen Steinen, umrahmt von der Silhouette einer belebten Stadt. „...die großen und prächtigen Städte zu besuchen..." wieder wandelte sich das Bildnis über der Handfläche des Dämons. Erst sah man nur den Himmel, doch gleich flogen kleine Feen, entfernte Drachen und allerlei mysteriöses und schönes Getier vorbei. „das Mysterium des Lebens zu genießen?"
Levi war schon immer gut mit Worten gewesen, dies zeigte sich jetzt besonders. Seine Stimme war mit einmal samtig weich, verführerisch und freundlich, sogar sein manisches Grinsen entsprach mehr einem freundlichen Lächeln.



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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 07.01.2015 14:16

Zug um Zug

 Mit jedem Hieb Wein, fokussierten sich die Gedanken des jungen Dämons mehr und mehr, ohne dass ihm dabei auffiel, wie sehr er um Fragen und „Unwichtigkeiten" herum lief. Sein Ziel, egal welcher von Beiden, würde sich erfüllen, dessen war sich Levi sicher.
Natürlich ahnte die naive, junge Dame nicht, woran ihr gegenüber dachte, sogar Levi war dies aufgefallen. Daher beschloss er auf genau dieser Route zu bleiben, das effektivste Messer kommt schließlich von hinten. „Ich kann sie so lange so lassen, wie ich es will." gab er daher an, sie schien schließlich äußert fasziniert von seiner Kunst. Wie sollte sie auch nicht? Kaum jemand ignorierte oder durchschaute die Magie der Illusion, vor allem nicht nach dem einen oder anderen Wein.
Jetzt ging es allerdings um etwas anderes:
„Nun...hier ist es schön und du hast einen Job...aber sehnst du dich nicht nach der Ferne? Die Welt ist so groß und schön, dass sollte jeder gesehen haben."



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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 05.01.2015 20:16

(Sry keine Ahnung warum es das zweimal gepostet hat...)



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Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2015 20:17.

Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 05.01.2015 20:15

Ein Gott der Kunst

 

Es schien immer mehr in die Richtung zu gehen, welche Levi sich wünschte. Die bislang kaum bekannte Dame wurde immer zutraulicher und deutete sogar an, ihre Erziehung etwas beiseite liegen zu lassen. Die relevante Frage war: War seine Auffassung davon auch Ihre? Er nahm ihre Worte als ein Zeichen von bereitwilliger Innigkeit mit dem Gaukler, vor allem nachdem er sie mit seiner Kunst erfreute.
Seine Fähigkeiten, den Geist anderer Wesen bis zur Undenkbarkeit zu verwirren, war der große Stolz des Dämons. Schon immer konnte er sich zumindest auf diese Form der Magie stützen und sein Talent war unbestritten. Aus eben diesem Grund schien das vollkommen unnatürliche Bild, welches er der Rothaarigen einpflanze, so gut funktioniert zu haben. Hinzu kam anscheinend eine gewisse Form von Weltfremdheit...
„Weißt du, Geld kann man sich ganz leicht verdienen, es gibt ja Überall etwas zu tun." Das seine Art der Geldbeschaffung, zumeist Diebstahl und Betrug, wohl weit von ihren Gedanken abwichen nahm Levi bei dieser Formulierung in kauf.
„Die Leute wissen nichts von dem was sie eben getan haben, sie sind wie Schachfiguren für mich." flüsterte er ihr leise zu, dafür kam er seinem Gegenüber unwesentlich über den Tisch entgegen. „Hast du denn mal daran Gedacht von hier zu verschwinden...?



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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 05.01.2015 13:38

Wein und eine gemütliche Runde. 

Das Grinsen des Harlekin wurde mit jedem Satz der jungen Dame breiter. Sie hatte etwas sehr Interessantes an sich, schon allein weil sie dem Dämon aus der Hand fraß. Schnell schien sie ihren zuvor gehegten Groll zu vergessen und ließ sich gänzlich auf das Gespräch und die Art Levis ein.
„Das ist ganz einfach, ich hatte es satt an diesem Ort und reise wohin es mir gefällt." Bei diesem Satz kam er nicht daran vorbei, die Schankdame zu beobachten, ihre Reaktion hier rauf war ihm sehr wichtig. „Es ist doch Öde immer die selben Visagen zu sehen...obwohl es auch Gesichter gibt, von denen man nur schwer genug bekommen kann."
Der Gaukler musste alles aus wägen, war sie eine Frau für eine Nacht, oder hatte er eine Begleiterin vor sich, mit der er Wort wörtlich Pferde stehlen könnte...unter dieser Bedingung würde die Lust des Fleisches alles zerstören.
„Mehr Wein für die Zunge." lachte Levi und goss beherzt Wein in den Becher der Rothaarigen, bis es zum Rand gefüllt war. Sie war ziemlich schelmisch und wollte nun auch noch mehr seiner Kunst sehen, da konnte er unmöglich nein sagen. „Nun schau mal in die Runde und lass dir nichts anmerken." lachte er leise und deutete in den mäßig gefüllten Raum. Schlagartig wurden alle Besucher der Schänke zu mannsgroßen Hasen und sprangen wie wild umher, während der Wirt auf einer kleinen, pinken Flöte spielte. Selbstverständlich war das nur eine Illusion in Lilous Kopf, aber amüsieren sollte sie es alle mal. Mit einem räuspern Levis, gingen die Hasen wieder an ihre Plätze und alles verwandelte sich zurück. „Na?"



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Levi

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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 04.01.2015 12:46

Lilou Assani 

Levi stand nun vor einer Entscheidung. Entweder gab er an aus dem Norden zu kommen, somit würde er als Mensch durchgehen und das Gespräch wäre leicht weiter zu führen, oder aber er war ehrlich und riskierte eine Panikreaktion. Es war nicht das erste mal, dass er vor einer solchen Gablung stand. Die meisten Wesen in den Dörfern und behüteten Städten, hatten in ihrem Leben meist noch keinen Dämon erblickt, und wenn war er meistens auf Zerstörung und Vernichtung aus. Levi war solchen Dingen zwar nie abgeneigt, allerdings würde es ihm in dieser Situation nur Schaden.
„Nun Lilou, ich habe mein Leben viel unter Tage verbracht...daher der blasse Teint." Er hatte sich für einen Mittelweg entschieden, es war weder eine Lüge noch der Wink mit dem Zaunpfahl.
Ihr förmliches Gerede, war dem Gaukler wiederum ein Dorn im Auge. Form in der Sprache vergaß er selbst zu gern, lediglich bei Wesen enormer Macht und Stärke achtete er auf die Anrede.
„Nun das Vergnügen wäre wesentlich größer, wenn wir nicht so tun als wären wir am Hofe aufgewachsen." Mit einem leichten Kichern kommentierte er damit das leichte funkeln, welches er bei seiner Gesprächspartnerin zu sehen glaubte.
„Ich bin Levi der Gaukler."



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Re: Taverne "Zum Güldenen Fuchs"

von Levi am 03.01.2015 22:09

Ein kleines Lachen

Es war spannend zu beobachteten wie sich das Gemüt der Rothaarigen änderte. Erst war sie ganz im Dienst und strotzte vor Freundlichkeit und höflichen Manieren, dann versuchte sie vergeblich ihn aus der Reserve zu locken und das vorläufige Ende bestand aus einem kurzen auflachen, was wohl der Ironie zu schulden kam, dass gerade sie ihn blass nannte.
„Nun auch die Sonne würde da nicht helfen, da wo ich herkomme habe ich nicht viel davon gehabt und jetzt ist es zu spät." Eine flüchtige und heitere Antwort, in einer solch abstrusen Situation. Die Angestellte hatte sich zwar noch nicht vorgestellt, aber sie taute anscheinend langsam auf...das war gut da sich Levi eine neue Idee in den verschrobenen Kopf setzte.
„Wie heißt du eigentlich, durstige Schankdame?"
Wenn die Unterhaltung so weiterlief wie bisher, hatte der Dämon zwei Ideen wie es weiter gehen könnte. Entweder wollte er mit ihr im Bett landen, oder sich mit ihr fort stehlen. Eine Dame mit einem Hang zum Wahnsinn und einem gesunden Durst durfte nicht in dieser Einöde versauern...hoffentlich sah sie es auch so.


(Ich kann das nur zurück geben. Ich freu mich :) ) 



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Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.01.2015 22:13.
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