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Beleg

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Held Nymphe Gut

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Re: Speisesaal

von Beleg am 26.05.2015 14:20

Schweigend betrachtete ich meine junge Nichte. Scheinbar war ihr ein Gedanke gekommen. Eine Idee, was mit ihrem geliebten Sohn war. Und warum er fort gelaufen war.
Ohne etwas zu sagen nahm ich einen weiteren Schluck meines Weines und blickte dann aus dem Fenster. Auch ich fragte mich, was wohl in den Jungen gefahren war, dass er einfach so von Zuhause weg lief.
Ich betete, dass die Götter über ihn wachen mögen. 

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Re: Speisesaal

von Beleg am 23.05.2015 13:53

Natürlich bin ich Charmant, Kind." erwiederte ich mit einem verschmitzen Grinsen und so viel ernst in der Stimme, wie ich gerade noch zustande brachte
"Und ich bin mir auch sicher, das euer Sohn wohlbehalten wieder auftauchen wird. Er ist noch sehr jung und muss sich seine Hörner noch abstoßen. So war es auch bei eurem Vater und mir." errklärte ich ihr mit einem Lächeln und nahm kurz sanft ihre Hand.
"Versagt nicht, Cynthia und glaubt an den Mut und die Kraft eures Sohnes." riet ich ihr und lehnte mich dann wieder zurück.
"Und ich bete, dass euch kein brennender Pfeil treffen wird, Hoheit. Das wäre Verschwendung." setzte ich noch hinzu und musterte sie kurz.
"Ich habe nie bezweifelt, dass ihr bereits eine erwachsene Frau seit, Nichte. Im Gegenteil."

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Re: Speisesaal

von Beleg am 21.05.2015 17:30

"Ihr seit bereits älter als die meisten eurer Kollegen." erinnerte ich meine Nichte lachend an dieser kleinen Tatsache. Wir Nymphen vergaßen gern, dass andere Wesen nicht so alt wurden, wie wir
"und ein guter Herrscher muss nicht zwangsweise etwas großes Vollbrignen, Hoheit. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns sagen, ob ein König gut oder schlecht ist" erklärte ich ihr weiter.
Als sie mich auf meiner Neugierde ansprach, musste ich erneut lachen
"Tja, ich bin Priester, Hoheit. Das ist so gesehen eine Berufskrankheit."

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Re: Speisesaal

von Beleg am 20.05.2015 21:16

Bei ihrer Frage lächelte ich sie erneut traurig an
"Das ist das knifflige daran. Egal wie man sich entscheidet, es wird immer der Tag kommen, an dem man sich fragt, ob man sich richtig entschieden hat." berichtete ich ihr. Das war nun einmal unumgänglich. Auch ich hatte mich dies oft gefragt.
"Natürlich würde ich euch mit mir nehmen. Auch wenn meine Art zu reisen nicht mit der euren kompatibel ist." bekräfitgite ich noch einmal meine Worte
"Und was den Rest angeht. Eskil ist Thronerbe. Doch auch er hat die Wahl, und diese offensichtlicher als die eure. Auch Ally oder Anastasia können den Thron erben und Eskil kann hinaus in die Welt gehen oder Philosoph werden...wonach immer ihm der Sinn steht. Doch er muss bereit sein, für immer auf den Thron zu verzichten. Und ich wieß aus eigener Erfahrung - und ihr werdet mir sicher hierbei zustimmen - dass es nicht leicht ist, auf den Thron zu verzichten.
Doch ich glaube, dass es wichtig ist, dass nach diesen Chaos frisches Blut auf den Thron kommt. Auch wenn man es nur ungern tut - und wir Nymphen mehr noch als alle anderen Wesen - muss man seinen Platz doch irgendwann räumen, um neuen Ideen und neuen Methoden Tür und Tor zu öffnen. So ist es nun einmal. Es ist ein natürlicher Prozess." erklärte ich ihr meine Gedanken weiter und lächelte.
Bei ihrer Reakiton, als ich sie auf ihren Berater ansprach, konnt ich mir ein Lachen nicht ganz verkneifen. Doch ich beließ es erst einmal dabein
"Wenn nicht mit eurem Onkel, mit wem dann?" konnte ich mir jedoch nicht gänzlich verkneifen.

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Re: heiße Quellen

von Beleg am 20.05.2015 20:45

(hab mich hier verlaufen^^)

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Re: Speisesaal

von Beleg am 20.05.2015 20:39

Schweigend lauschte ich ihr und beobachtete sie genau. Bei ihren Worten sah ich kurz aus dem Fenster, das sich hinter ihr auftürmte und dachte nach.
"Nun, ich habe vielleicht nach außen hin ein freiers Leben. Doch die Warheit sieht anders aus, mein Kind." sagte ich schließlich und blickte ihr wieder in die Augen
"Doch ihr seit kein Vogel in einem Käfig, Hoheit. Auch wenn ihr scheinbar hier eingesperrt seit habt auch ihr jeden Tag die Wahl. Immer und immer wieder. Ob ihr diese seht ist eine ganz andere Frage." erklärte ich und lächelte.
"Und ich verstehe auch euren Wunsch, heut und jetzt zu fliehen. Vor der Verantwortung, vor dem Krieg. Jeder würde sich dies wünschen, das ist nur Natürlich...." noch einmal nahm ich einen Schluck aus meinem Becher und überlegte
"Wie würde es euch gefallen mit mir zu kommen, Cynthiaß?" fragte ich sie schließlich und lächelte sie an
"Später, nach dem, was auch immer kommen wird. Wenn die Kriese gemeistert und das Land gefästigt ist. Ihr könnt dann abdanken und das Leben so führen, wie es euch gefällt. Wenn es euch an meiner Seite nicht gefällt könnt ihr vielleicht auch mit diesem Ominösen Botschafter von euch Leben. Mir scheint, ihr mögt ihn doch etwas mehr." schlug ich ihr mit einem leichten grinsen vor.

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Re: Speisesaal

von Beleg am 20.05.2015 20:08

Nein, mein Kind. ich kann nicht Hellsehen. Allerdings waren die Götter so gnädig, mir Augen zum sehen zu schenken." erwiederte ich mit einem Schmunzeln und nahm noch einen Schluck von dem köstilichen Wein.
Bei ihrer Frage sah ich sie lange schweigend an und dachte nach. Es hatte viele Gründe gegeben, die mich letztendlich zu meiner Entscheidung geführt hatten. Und viele davon lagen sehr lang zrück, in einer Zeit, als ich noch Prinz war.
"Nun, mein Kind. Es gab sehr viele Gründe. Eingie ereilten sich in meiner Kindheit, andere waren unmittelbar vor dem letzen Krieg." gab ich schließlich zu und lehnte mich wieder zurück
"Aber am Ende war es glaub ich wohl die Erkenntnis, das Euer Vater wohl ein um vieles besseren König abgeben würde, als ich. Und war das nicht das wichtigste? Einen König zu krönen, der es auch wert war, König zu sein?" Wer wusste schon in welch Chaos ich das Land geführt hätte. Nein, mein kleiner Bruder war für diese Stellung schon immer die bessere Wahl gewesen. Er hatte nur das Pech gehabt, nach mir geboren zu werden.
Ich selbst war einst ein wilder Bursche gewesen. Grob und Stur. Erst ein langes Leben und die Liebe zu den Göttern hatte mich zu dem werden lassen, was ich heute war.
"Ich war ein fähiger Kriegsherr und guter Stratege, aber von Wirtschaft und Politik verstand ich nicht viel. Ich wusste, wie ich einen Feind unterwarf, nicht wie ich ewigen Frieden mit meinen Nachbarn schloss oder den Reichtum meines Landes vermehrte. Diese Art von Weisheit hatten die Götter eurem Vater schon in seinen jungen Jahren geschenkt. Ich selbst erreichte sie nur durch Verzicht und Demut....Ich wäre ein wirklch schlechter König geworden. Und ich danke den Göttern, dass ich dies einsah, bevor sie mir eine Krone auf mein Haupt setzen konnten." Eindringlich sah ich die Königin an
"Denkt immer daran, dass alles was ihr tut stets zum Wohle eures Volkes geschehen muss. Auch wenn es für euch heißt, zu verzichten. Denn am Ende sind wir es, die Dienen."

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Re: Speisesaal

von Beleg am 20.05.2015 18:35

Mit aller höchstem Genuss kostete ich von allem, was man mir so vorgesetzt hatte. Es war nicht so, dass ich Verfressen war. Ich kam wenn nötig auch viele Tage ohne Speisen aus. Doch für diese Speisen hatten viele Wesen, denen es bei weitem nicht so gut ging wie mir jetzt, schwer arbeiten müssen und ich wollte ihre verdienste nicht schmälern, indem ich ihre Wekre verschmähte. Dabei viel mir jedoch auch auf, wie wenig meine Nichte zu sich nahm.
Nach einer Weile des schweigsamen Essens legte ich schließlich mein Besteck wieder beiseite und wischte mir mit einer Serviette über den Mund
"Hat es euch nicht zugesagt, Hoheit?" fragte ich dann meine Nichte schlicht und deutete auf ihren Teller. Danach musterte ich ihr Gesicht und legte meinen Kopf leicht schief.
"Euch scheinen einige Dinge auf der Seele zu liegen." meinte ich schließlich.

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Re: Speisesaal

von Beleg am 20.05.2015 17:55

Wollt ihr etwa die Speisen genießen, ohne dafür gedankt zu haben?" fragte ich meine Nichte mit gespielten Tadel. DAnn legte ich meine Hände Links und recht von meinem Teller flach auf die Tischplatte und senkte mein Haupt. Kurz warf ich meiner Nichte einen Blick zu und begann schließlich.
"Oh ihr Götter wir wollen danken in eurem Namen. Wir bedanken uns bei den guten Bauern, die uns die Früchte ihrer Felder so gütig zur Verfügung stellten. Und wir bedanken uns bei den Jägern und Fleischern, die uns Wurst und Braten bescherten. Wir bedanken uns bei der wunderbaren Köchin, die Stund um Stund in vor ihren Töpfen stand. Und natürlich bedanke ich mich bei all den Tieren, die ihr Leben ließen damit wir nun hier so festlichen Speisen können...." ich hob meinen Blcik und sah auf den Weinkelch.
"Oh und dann bedanke ich mich herzlich bei den Winzer, dessen Wein so köstlich schmeckt....Danke" beendete ich und nahm mein Besteck zur Hand.
Mein Dankgebet war zwar eher etwas Unkonventionell, doch ich hatte auf meinen Reisen als Bettelprediger, wie mein Berufszweig auch ganz gern genannt wurde, gelernt das auch die höchste Frömigkeit nicht vor dem Verhungern schützen konnte. Und das Götter nie sich darum kümmern, wie die Mägen ihrer Gläubigen gefüllt wurden.

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Re: Speisesaal

von Beleg am 20.05.2015 17:23

Schweigend beobachtete ich ihr Gesicht, als sie von diesem ... Botschafter erzählte. Scheinbar war er ihr doch sehr wichtig. Ob er auch so über sie dachte? Ich würde es ihr wünschen
"Ich würde sehr gern eine kleine Rast einlegen, Hoheit. Und wo kann sich eine Müde Seele besser erholen, als in der Geliebten Hiemat?" erwiederte ich bei ihrer Frage mit einem Lächeln.
"Und ist es nicht auch meine Pflicht als Priester, allen Wesen mit meinem Rat zur Seite zu stehen?" setzte ich noch hinzu und lehnte mich nun ebenfalls auf meinem Stuhl zurück.
"Es wäre mir eine unsagbare Ehre, euch in diesen schweren Zeiten zur Seite zu stehen." versicherte ich noch einmal und blickte dann zu der rießigen Tür, durch die nun einige Diener mit dampfenden Speisen traten
"Oh, Essen!" rief ich begeistert und rieb in lauter Vorfreude mir die Hände.
"Wie kann man besser ein Gespräch führen als vor den gefüllten Tellern dampfenden Essens" fragte ich meine Nichte und beobachtete amüssiert wie die Dienerschaft sich daran tat, uns die Teller und Schüsseln zu füllen.

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