Gemach von Eskil

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Cynthia

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König/Königin Nymphe Neutral

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Re: Gemach von Eskil

von Cynthia am 21.07.2015 18:31

Wir brachten schließlich meinen sohn in sein Gemach und der Heiler betrachtete dort seine Wunden und versorgte diese so gut er konnte
3 Tage dauerte es, 3 lange Tage die sich für mich anfühlten wie Wochen oder Monate die vergingen bis Eskil aufwachte
Ich wisch in diesen drei Tagen nicht ein einziges mal von seiner seite, beauftragte Diener wenn ich etwas brauchte
Ich weinte in diesen Tagen sehr viel und konnte mich nur selbst zwingen zu essen, ich wusste nicht wann mein sohn je wieder aufwachen würde und vorallem wusste ich nicht was passiert war, wieso war er weggelaufen? Wieso aß er nichts? woher kamen die Brandwunden? und wer hatte ihm das angetan?
Diese Ungewissheit nagte an mir
Doch als Eskil seine Augen öffnete und aufwachte, saß ich nur kurz wie angestarrt da, meine Augen waren rot und leicht geschwollen von den Tränen und ich zitterte immernoch am ganzen Körper
Ich schloss schließlich meine Arme um Eskil, ich hätte ihn am liebsten fest an mich gedrückt doch er war so mager und geschwächt
Ich konnte nichts sagen, brachte kein Wort heraus nur wieder Tränen die mir über die Wange liefen
Ich war glücklich das er lebte und das er nun aufgewacht war... jetzt würde doch alles wieder gut werden..

  

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Cynthia

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König/Königin Nymphe Neutral

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Re: Gemach von Eskil

von Cynthia am 07.01.2015 21:16

Ich schlief ziemlich ruhig die Nacht durch und auch am morgen etwas länger 
Ich merkte nicht wie mein Sohn bereits wach war und anscheinend einfach aus seinem Zimmer ging
Eine Dienerin kam schließlich wie jeden Morgen in das Gemach und erst dadurch wurde ich wirklich wach
Noch etwas  erschöpft versuchte ich die Hand meines Sohnes zu greifen aber als sie nicht da schreckte ich nur auf und blickte auf ein leeres Bett und ich sah mich verwirrt um und fragte die Dienerin ob sie wüsste wo mein Sohn sei doch sie schüttelte nur den Kopf
Mein Söldner war ebenfalls weg
Ich schüttelte nur den Kopf
Was für Dummheiten hatte sich mein Sohn denn jetzt schon wieder in den Kopf gesetzt
Ich richtete mich auf und lies mich etwas frisch machen und neu einkleiden und schickte eine Wache los die meine Berater zurückholen sollte wie ich es am Abend davor bereits geplant hatte  

  

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Eskil

33, Männlich

Prinz Held Nymphe

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Re: Gemach von Eskil

von Eskil am 07.01.2015 19:51

Ich sah nichts, hörte nur. Hörte eine Stimme ein Lied singen in Worten, die ich noch nie gehört hatte. Es klang erst wie ein Hohelied, aber schnell wurde klar, dass es zum Krieg gehörte. Diese Melodie klang so schroff. Ich bekam Gähnsehaut. Dann wurde es heller und ich sah einen Mann, der Rücken zu mir gekehrt. Ich wollte fragen, ob er Hilfe bräuchte, doch kein Ton entwich meinem Mund. Der Mann erhob sich und drehte sich langsam zu mir. Er schien einen Körper auf seinen Armen zu tragen. Als ich diesen sah, stockte mein Atem. Ich blickte direkt wäre in das leblose Gesicht meiner Mutter. Doch die noch nicht schrecklich genug, blickte ich in das Gesicht des Mannes und erschrack. Es war Duncan, doch was war mit seinem Gesicht. Es war nur halb, die eine Hälfte schien wie zerfleischt. Schritte und Geräusche einer Rüstung waren hinter mir zu hören und ich schloss die Augen.
"Eskil, du musst aufwachen. Man braucht dich", sagte eine mir so gut bekannte Stimme, die ich viel zu lange nicht gehört hatte, in der Sprache meines Volkes zu mir. Ich öffnete die Augen und sah mich verwundert um. Ich war im Schlossgarten, am Teich in der Nacht. Doch es war hell, der Mond schien wolkenlos. Langsam ging ich auf das Wasser zu und erschrack beim Anblick meines Spiegelbildes. Ich sah einen jungen Burschen. Wieder hörte ich Schritte und drehte mich um. Ohne nur mit der Wimper zu zucken, umarmte ich den älteren Mann. "Ich hab dich vermisst", sagte ich leise und sah ihn glücklich lächelnd an, Bleibst du bei mir?" Der dunkelblonde Mann lächelte zurück und strich durch mein Haar. "Ich dich auch, kleiner Prinz. Aber du musst zurück", antwortete er und kniete sich vor mich, "Deine Mutter braucht dich, Eskil." Ich wollte protestieren, doch er brachte mich durch einen Kuss zum Schweigen. "Kämpfe nicht dagegen an. Wir werden uns noch früh genug wieder sehen, dich hoffe ich es ist nicht zu bald." Wieder lächelte er und streichelte meine Wange. Ich nickte und schloss unfreiwillig die Augen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich öffnete langsam die schweren Lieder meiner Augen und wollte mich aufrichten, doch mein Kopf dröhnte fürchterlich. So blieb ich liegen und sah mich um. Ich war in meinem Gemach, meine Mutter lag schlafen neben mir. Der Morgen war bereits angebrochen und so war der Raum gell erleuchtet. Schwer atmend stand ich trotz schmerzendem Kopf auf und ging zum Fenster.
"Alles nur ein Traum", flüstertete ich und sah zu meiner Mutter. Sie war wohl ziemlich erschöpft gewesen. Leise seufzte ich, kleidete mich an und verließ mit leichtem Schwindel das Gemach. Ich musste wissen, ob alles nur ein Traum gewesen war und so suchte ich nach dem Söldner meiner Mutter. Ich hoffte Duncan war nichts zugestoßen.

 

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Duncan

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Re: Gemach von Eskil

von Duncan am 07.01.2015 13:57

Ihre Antwort verwunderte mich nicht wirklich. Egal, als was man sie sehen wollte, in erster Linie war sie wohl nur eine Mutter, die bereit war alles für ihre Kinder zu tun.
//Seis drumm.//
Stumm verbeugte ich mich und verließ das Gemach. Ich fühlte mich dort wie ein Eindringling. Ich hatte in dieser Welt nichts verloren.
Ich gehörte nicht zu ihnen und ich wollte es auch nicht.
Für machen waren ihre Gefühle nur hinderlich und verwirrend. Sie ergaben einfach keinen Sinn.
Sie lebten für ihre Familie, für Freunde, für Liebe und ihrem Volk.
Alles Ketten, von denen ich mich schon vor sehr langer Zeit befreit hatte. Ich existierte nur noch für den Kampf und den Tod. Nichts gehörte mir und auch ich gehörte niemanden.
Ich war Frei und konnte tun was immer ich wollte. Gehen, wohin immer ich wollte. Konnte Dinge tun, die getan werden mussten, ohne mich um die Folgen zu scheren. Sollte man mich doch Fürchten! Mich Hassen und Verachten. Es spielte für mich keine Rolle.
Nicht mehr.
//Sollen sie ihre Zwänge und Pflichten behalten. Mir ist es einerlei. Doch mich werden sie nie wieder in Ketten legen!//
Schweigend stieg ich die Stufen wieder hinab. Ich war Müde vom Kampf und musste mich dringend erholen.

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Ich bin müde geworden. Meine Augen haben viel gesehen. Meine Ohren haben viel gehört. Ich gehe dorthin, wo ich alle wiedersehe, die ich gesucht habe
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Cynthia

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Re: Gemach von Eskil

von Cynthia am 07.01.2015 02:10

Ich senkte kurz meinen Kopf und nickte
"Das ist mir durchaus bewusst und ich werde auch nicht lange wegbleiben aber schließlich möchte ich ja etwas von den orks also sollte ich auch persönlich mit ihnen sprechen"
Ich sah wieder auf meinen Sohn herab und strich ihm über die Hand und schüttelte den Kopf als er meinte das ich mich zur Ruhe begeben sollte
"Ich lasse meinen Sohn jetzt nicht allein"
Ich hob meinen Kopf an und sah zu ihm rüber und dann sah ich wieder zu meinem Sohn und schweigte eine Weile 
Irgendwann zuckte ich meine Mundwinkel
Ich musste mich an eine frühere Nacht erinnern an der ich genau so da saß nur das ich nicht nur ein Kind vor mir liegen hatte sondern alle drei
Sie litten alle drei gleichzeitig an hohem Fieber, ich war unendlich krank vor Sorge
Doch ich erzählte meinem Söldner davon nichts
Ich war erschöpft doch ich dachte nicht daran zu gehen
Ich stand ab und zu auf, ging im Raum auf und ab aber irgendwann übernahm auch mich der Schlaf ich saß dabei auf dem Boden und mein Kopf lag auf dem Bett meines Sohnes und ich schlief ruhig  

  

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Duncan

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Re: Gemach von Eskil

von Duncan am 07.01.2015 01:57

Ich erkannte, das es keinen Sinn hatte, mit ihr darüber zu streiten. Ergeben senkte ich mein Haupt und blickte noch einmal hinauss in den den Garten.
"Wenn es das ist, was ihr wünscht. Doch vergesst nicht, das auch euer Sohn und eure Töchter euch brauchen."
Erneut blickte ich ihr in die Augen.
"Ihr seit eine Königin und eine Mutter. Viele sind von euch Abhänging. Sie brauchen euch."
Es gab so viele Dinge, die sie zu beachten hatte. Und auch wenn ich es eigentlich nicht wollte fühlte ich mich dazu verpflichtet, sie daran zu erinnern.
"Es ist spät, Herrin. Auch ihr solltet euch zur Ruhe begeben. Wenn ihr es wünscht, werde ich bei eurem Sohn bleiben und euch holen, sobald sich sein Zustand verändert." schlug ich vor.

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Cynthia

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Re: Gemach von Eskil

von Cynthia am 07.01.2015 01:45

Ich wusste es war nicht einfach und er hatte Recht meine Berater sind immernoch nicht zurückgekerht und ich werde auch um gottes Willen die ganze Last eines meiner Kinder hinterlassen 
Ich beschlosse gleich am nächsten Morgen eine Wache loszuschicken die meine Berater aus dem Feenreich zurückbegleiten konnte
Wenn sie wieder da sind könnte ich vielleicht für ein paar Tage weg
Ich wusste das es kompliziert war und ich ein Reich zu regieren hatte es würde bald ein Krieg ausbrechen ob ich es nun wollte oder nicht
Mir wurde schon langsam klar das ich es nicht verhindern konnte
Wenn sie  Krieg wollen dann bekommen sie ihren verdammten Krieg und wenn ich die Orks als Verbündete bekommen könnte wäre das ein sehr großer Gewinn
"Ihr habt Recht das habe ich .. aber macht euch keine Gedanken ich weiß wie ich das regeln würde und schließlich waren ihre Bestien in meinem Reich also schulden sie mir die gleiche Erklärung die ihr wohl auch wollt"
sagte ich entschlossen
Ich hatte Respekt vor den orks, fürchtete sie aber nicht wirklich 
 

  

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Duncan

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Re: Gemach von Eskil

von Duncan am 07.01.2015 01:34

Schweigend dachte ich über ihren Vorschlag nach. Ich gab ihr recht, es war unwahrscheinlich, das sie die Wargs ins Tal gesandt hatten. Wenn sie einen Angriff vorgehabt hätten, wären sie offen zu Tage getreten. Eine solche Täuschung lag ihnen nicht, denn sie war in ihren Augen Ehrlos und Feige.
Ebenso hielt ich es für ebenso unwahrscheinlich, das sie sich mit anderen verbündeten. Von den meisten Wesen wurden die Orks gemieten. Mancherorts sogar abgrundtief gehasst.
Und es hätte durchaus auch seine Vorteile, sie mit hinauf ins Gebirge zu nehmen. Doch wäre der Weg lang und Gefährlich. Und ich konnte beim besten Willen nicht sagen, wie sie die Königin der Nymphen empfangen würden.
Im besten Fall würden sie sie als eine einfache Frau ansehen, da Titel und Gesellschaft der anderen Wesen für sie keine Rolle spielte. Doch wenn wir pech hatten, würden sie auch aggresiv auf die Anwesenheit einer Nymphe in ihrem Reich reagieren.
Sie Misstrauten alles und jedem, den sie nicht kannten. Es war in der Vergangenheit wohl einfach zu viel böses Blut geflossen!
Ich wandte mich ihr wieder zu.
"Euer Vorschlag ehrt euch, Herrin. Doch ihr habt ein ganzes Reich zu regieren und all eure Berater fort geschickt. Wer soll eure Aufgaben übernehmen, wenn ihr mit mir geht und euch in ein ungewisses Abenteuer stürzt?" fragte ich sie leise.
"Es wäre besser, wenn ihr mich allein schicken würdet. Mehr als ein Leben zu gefährten wäre Irrsinn."

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Cynthia

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Re: Gemach von Eskil

von Cynthia am 07.01.2015 01:22

Ich sah ihm nach und stand nach einer Weile ebenso auf und stellte mich neben ihn an das Fenster und sah ebenso raus 
Die Nacht war windstill und ziemlich ruhig
"Glaubt ihr die Orks hatten sie mit Absicht in den Wald geschickt um uns anzugreifen?"
fragte ich etwas nachdenklich aber ich konnte es mir nicht vorstellen
"Vielleicht haben sie sich bereits mit irgendeinem der anderen Wesen verbündet .."
Aber dies konnte ich mir ebenso nicht vorstellen, Orks folgen auch nicht einfach irgendwem
Ich drehte schließlich meinen Kopf in seine Richtung
"oder es war wirklich nur ein Zufall"
Bei seiner Bitte schloss ich nur die Augen
"Ihr stürzt euch wohl gerne in alle möglichen Gefahren"
sagte ich und musste nur ein wenig schmunzeln das aber langsam wieder verschwand
"Ich kann euch nicht alleine dahoch schicken .."
Ich hielt inne und drehte mich wieder um und setzte mich wieder zu meinem Sohn auf das Bett
"Lasst mich mitkommen sobald es meinem Sohn besser geht oder wenigstens aufwacht"
 

  

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Duncan

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Re: Gemach von Eskil

von Duncan am 07.01.2015 01:15

Bei ihrer Frage erhob ich mich wieder und zog die Kapuze tief ins Gesicht.
"Ich wusste es, weil sie nie allein Jagen." antwortete ich und ging ans Fenster. Müde blickte ich in die Nacht hinaus, die sich mittlerweile über die Welt gelegt hatte. Die ganze Zeit über fragte ich mich, was die Warge ins Tal hinab getrieben hatten.
"Jene Wölfe, die euren Sohn anfielen." sagte ich wieder und blickte sie direkt an.
"Es waren Warge. Noch nicht ausgewachsen, aber klar zu erkennen. Dies hier," ich deudete auf mein Gesicht.
"War ihr Alpha. Kein besonders netter Zeitgenosse." erneut blickte ich hinaus in die Nacht.
"Etwas geschieht in den Bergen, Herrin. Die Orks halten für Gewöhnlich ihre Grenzen geschlossen. Keines ihrer Bestien kan aus ihrem Reich entkommen, ohne das sie davon erfahren."  Es bereitetete mir Sorge, das trotz der Anwesenheit der Warge keine Spur eines Bestienmeisters zu finden war. Es war für diese stolze, eigensinnige Rasse äußerst Untypisch.
Erneut wandte ich mich ihr zu.
"ich erbitte euch um die Erlaubnis, zu gehen." sagte ich klar heraus.

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